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Stormarn Wo im Mais-Labyrinth steckt der Kommissar?
Lokales Stormarn Wo im Mais-Labyrinth steckt der Kommissar?
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12:10 25.07.2016
Da entlang: (v. l.) Karin Conry gibt Shawna mit „Bambi“, Christine, Laura und Manuel Kienbaum Tipps.
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Klein Hansdorf

Allein am Orientierungssinn mangelte es gestern bereits Christine Kienbaum. „Wir haben noch nicht einmal das erste Gesicht geschafft. Wir sind zehnmal im Kreis gelaufen“, sagt die 43-Jährige ein wenig resigniert. Mit ihrer Familie ist sie erstmals zu Gast in einem Irrgarten von Karsten Eggert (47). Mutter Karin Conry (70) nimmt sich ein Herz und hilft ihrem Anhang auf die Sprünge. „Ist ja nicht mein erstes Labyrinth“, lacht sie.

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In Klein Hansdorf wurde gestern der Krimi-Irrgarten eröffnet – Sechs Kilometer Weg wartet auf die Ermittler.

Das erste Gesicht oder Emoji im 70 000 Quadratmeter großen Maisfeld ist der Eingang zum Irrgarten. Man umkreist zwei riesige Augen, eine hängende Zunge und ein Loch in der Stirn. Hier hat offenbar der Mörder zugeschlagen. Auf die Karte geblickt, scheint alles ganz einfach. Doch steht man zwischen den meterhohen Maispflanzen, kann einen die Orientierung durchaus im Stich lassen. Und der Mut.

„Ich habe ein bisschen Angst“, sagt Theresa (7) und schaut sich hilfesuchend um. Zum Glück greift der Papa nach ihrer kleinen Hand. „Wir bleiben alle zusammen, dann kann nichts passieren“, wirkt Tobias Ernst (41) beruhigend ein. Schließlich sind auch noch Fina (9) und Henrike (9) an ihrer Seite, da kann gar nichts schiefgehen. „Wenn wir nach zwei Stunden nicht am Ausgang sind, dann hole ich per Handy Hilfe“, verspricht der Hamburger augenzwinkernd. Schon im vergangenen Jahr hat er mit seinen Kindern und Freunden das Piraten-Labyrinth besucht. „Das hat riesig Spaß gemacht. Da kommt man gerne wieder.“

Diesmal ist der Irrgarten Schauplatz eines Verbrechens. Große wie kleine Ermittler sind eingeladen, sich persönlich zum Tatort in die sechs Kilometer langen Irrwege zu begeben, um dort die Spuren und Indizien zu prüfen und den Tatablauf zu rekonstruieren. Die Kinder suchen den Kommissar, die Erwachsenen den Mörder – wenn alles gut läuft, in einer Stunde. Und hinterher gibt es dann eine Erfrischung in der Strandbar. Geöffnet ist täglich außer montags bis 2. Oktober. Zeiten, Preise und Extra-Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.einlabyrinthimirrgarten.de.

 vb

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