Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Stormarn Wo war das „Hexendorf“?
Lokales Stormarn Wo war das „Hexendorf“?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:40 03.10.2017
Silke Raichle war mit ihrem sibirischen Therapie-Uhu beim verkaufsoffenen Sonntag in Bad Oldesloe eine der Attraktionen. Quelle: Foto: Dreu
Anzeige
Bad Oldesloe

Das Motto „Hexendorf“ hatte sich die Interessengemeinschaft Handel für den verkaufsoffenen Sonntag ausgesucht, der mit Sonne und warmen Temperaturen die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Einkaufssonntag bot. Dennoch: Die Fußgängerzone war zwar gut gefüllt, von den Massen, die sonst auf sonntägliche Shoppingtouren gehen, aber war sie weit entfernt.

Besonders Familien mit Kindern hatten sich auf den Weg in die Fußgängerzone gemacht und freuten sich auf den angekündigten Gruselspaß. Ihnen begegneten mittelalterliche Musikanten und der in schwarze Gewänder gehüllte leibhaftige „Hunger“.

Die Straßenlaternen waren ebenfalls mit Besen, Skeletten und Spinnweben dekoriert, das Hexendorf aber suchten die Familien vergebens. „Deshalb sind wir eigentlich hier. Auch die Flugschule für Hexenbesen haben wir nicht gefunden“, bedauerte Lea Schlätel, die mit ihren beiden Kindern ratlos auf dem Marktplatz stand. „Die Flugschule hat heute Morgen wegen Regen leider abgesagt“, sagte Sebastian Hagen, von der Interessengemeinschaft Handel, die von der Stadt immerhin mit 4000 Euro pro verkaufsoffenem Sonntag unterstützt wird.

Lichtblick für die Kinder von Lea Schlätel waren ein weißer kanadischer Uhu und ein sibirischer Uhu, die sie streicheln durften.

pd

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige