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Stormarn Wohnräume zu Amtsstuben: Obergeschoss wird umgestaltet
Lokales Stormarn Wohnräume zu Amtsstuben: Obergeschoss wird umgestaltet
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01:55 14.01.2017
Hier wird jetzt ein Dienstzimmer eingerichtet: Amtsdirektor Stefan Wulf in den früheren Privaträumen seines Vorgängers. Quelle: Fotos: M. Thormählen

 „Ich gehe davon aus, dass wir diese Räume noch im Laufe des Jahres nutzen können“, erläutert Amtsdirektor Stefan Wulf.

Bauamt der Amtsverwaltung Nordstormarn soll in diesem Jahr umziehen.

Auf rund 80 Quadratmetern wird das Projekt umgesetzt. Dieser Bereich im ersten Stockwerk des Verwaltungsgebäudes diente bisher als Privatwohnung für den ehemaligen Amtsdirektor Sönke Hansen. „Das war für meinen Vorgänger ganz praktisch“, so Stefan Wulf. Der neue Verwaltungschef wollte die Räume nicht als Wohnung nutzen, lebt er doch in Badendorf und hat damit auch nur einen kurzen Weg bis zu seinem Schreibtisch. „Wir haben dann nach einer schlanken Lösung gesucht, um weitere Arbeitszimmer zu schaffen“, betont Stefan Wulf. Im Obergeschoss stehen für die Mitarbeiter später fünf Räume zur Verfügung: ein Besprechungsraum sowie vier Büros. Hier sollen später sechs Arbeitsplätze eingerichtet werden.

Der Amtsdirektor weist auch darauf hin, dass mit diesem Vorhaben ein kostengünstiger Weg gewählt worden sei. Insgesamt 60000 Euro seien im laufenden Haushalt des Amtes eingeplant. Im Falle eines Anbaus oder einer Erweiterung des Gebäudes am Schiefen Kamp 10 wären die Investitionen sicherlich höher ausgefallen. Stefan Wulf dazu: „Auch eine Vermietung dieser Räume hätte eine Alternative sein können. Auch dann hätten wir wegen einer Renovierung investieren müssen.“

Zurzeit wird allerdings nicht ständig auf der Baustelle in der oberen Etage gearbeitet. Hier waren bisher vor allem Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes im Einsatz, um bisherige Türöffnungen zu schließen oder frisch zu tapezieren. Weitere Aufträge müssen nach den Worten des Amtsdirektors allerdings an Fachfirmen vergeben werden – der Einbau von Heizkörpern oder die Installation von Kabeln beispielsweise: „Aus diesem Grund lässt sich ein Umzugstermin noch noch genau beziffern.“

Als größte Herausforderung gilt die Umgestaltung des Treppenaufganges, der bisher nur für private Zwecke vorgesehen war. Er soll später auch von Besuchern genutzt werden. „Es geht auch um Auflagen durch den Brandschutz und für den größeren Publikumsverkehr“, so Stefan Wulf. Sicher sei, dass die neuen Amtsstuben vom Flur im Eingangsbereich erreicht werden könnten. Was mit dem bisher externen Zugang zu den früheren Privaträumen passieren soll, sei derzeit noch ungewiss.

Auf jeden Fall können sich schon die Mitarbeiter des Bauamtes auf ihre modernen Büros freuen. „Die Arbeitsbedingungen werden damit deutlich verbessert, weil es auch ein Besprechungszimmer für Besucher gibt“, blickt der Amtsdirektor voraus. Dieser Teil der Amtsverwaltung Nordstormarn muss noch mit Dienstzimmern im Souterrain vorliebnehmen. Da sei die räumliche Situation doch etwas beengt.

Die dann im Untergeschoss nicht mehr von Bauamt benötigten Räume werden später zur Erweiterung des Archivs dienen.

Im Zuge des laufenden Vorhabens werden einige Büromöbel ausgetauscht und durch neue ersetzt. Allerdings kommt der Schreibtisch von Sönke Hansen wieder zu Ehren: „Der soll später vom Bauamtsleiter genutzt werden“, sagt Stefan Wulf. Von einem künftigen Büro gibt es den Zugang zu einer großen Terrasse: „Wie wir die später nutzen können, ist noch offen.“

Weitere Aufgaben

Eine zusätzliche Stelle wird im Bauamt der Amtsverwaltung Nordstormarn geschaffen. Sie ist bereits im Haushalt des Amtes berücksichtigt worden. Das wäre dann der sechste Mitarbeiter für diesen Aufgabenbereich. „WIr machen uns jetzt Gedanken wegen des Anforderungsprofils“, sagt Amtsdirektor Stefan Wulf.

Später startet dann das Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Auf jeden Fall wird der neue Kollege oder die neue Kollegin eines der jetzt renovierten Büros im ersten Obergeschoss nutzen können.

 Michael Thormählen

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