Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° wolkig

Navigation:
Wohnräume zu Amtsstuben: Obergeschoss wird umgestaltet

Reinfeld Wohnräume zu Amtsstuben: Obergeschoss wird umgestaltet

Wo der frühere Verwaltungschef seinen Feierabend verbrachte, soll bald reger Betrieb herrschen: Im Obergeschoss des Amtsgebäudes Nordstormarn in Reinfeld ist eine umfangreiche Sanierung angelaufen, um neue Büros für das Bauamt einzurichten.

Voriger Artikel
Vandalismus in Bargteheide
Nächster Artikel
60 000 Euro in den Wind geschrieben?

Hier wird jetzt ein Dienstzimmer eingerichtet: Amtsdirektor Stefan Wulf in den früheren Privaträumen seines Vorgängers.

Quelle: Fotos: M. Thormählen

Reinfeld.  „Ich gehe davon aus, dass wir diese Räume noch im Laufe des Jahres nutzen können“, erläutert Amtsdirektor Stefan Wulf.

LN-Bild

Bauamt der Amtsverwaltung Nordstormarn soll in diesem Jahr umziehen.

Zur Bildergalerie

Auf rund 80 Quadratmetern wird das Projekt umgesetzt. Dieser Bereich im ersten Stockwerk des Verwaltungsgebäudes diente bisher als Privatwohnung für den ehemaligen Amtsdirektor Sönke Hansen. „Das war für meinen Vorgänger ganz praktisch“, so Stefan Wulf. Der neue Verwaltungschef wollte die Räume nicht als Wohnung nutzen, lebt er doch in Badendorf und hat damit auch nur einen kurzen Weg bis zu seinem Schreibtisch. „Wir haben dann nach einer schlanken Lösung gesucht, um weitere Arbeitszimmer zu schaffen“, betont Stefan Wulf. Im Obergeschoss stehen für die Mitarbeiter später fünf Räume zur Verfügung: ein Besprechungsraum sowie vier Büros. Hier sollen später sechs Arbeitsplätze eingerichtet werden.

Der Amtsdirektor weist auch darauf hin, dass mit diesem Vorhaben ein kostengünstiger Weg gewählt worden sei. Insgesamt 60000 Euro seien im laufenden Haushalt des Amtes eingeplant. Im Falle eines Anbaus oder einer Erweiterung des Gebäudes am Schiefen Kamp 10 wären die Investitionen sicherlich höher ausgefallen. Stefan Wulf dazu: „Auch eine Vermietung dieser Räume hätte eine Alternative sein können. Auch dann hätten wir wegen einer Renovierung investieren müssen.“

Zurzeit wird allerdings nicht ständig auf der Baustelle in der oberen Etage gearbeitet. Hier waren bisher vor allem Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes im Einsatz, um bisherige Türöffnungen zu schließen oder frisch zu tapezieren. Weitere Aufträge müssen nach den Worten des Amtsdirektors allerdings an Fachfirmen vergeben werden – der Einbau von Heizkörpern oder die Installation von Kabeln beispielsweise: „Aus diesem Grund lässt sich ein Umzugstermin noch noch genau beziffern.“

Als größte Herausforderung gilt die Umgestaltung des Treppenaufganges, der bisher nur für private Zwecke vorgesehen war. Er soll später auch von Besuchern genutzt werden. „Es geht auch um Auflagen durch den Brandschutz und für den größeren Publikumsverkehr“, so Stefan Wulf. Sicher sei, dass die neuen Amtsstuben vom Flur im Eingangsbereich erreicht werden könnten. Was mit dem bisher externen Zugang zu den früheren Privaträumen passieren soll, sei derzeit noch ungewiss.

Auf jeden Fall können sich schon die Mitarbeiter des Bauamtes auf ihre modernen Büros freuen. „Die Arbeitsbedingungen werden damit deutlich verbessert, weil es auch ein Besprechungszimmer für Besucher gibt“, blickt der Amtsdirektor voraus. Dieser Teil der Amtsverwaltung Nordstormarn muss noch mit Dienstzimmern im Souterrain vorliebnehmen. Da sei die räumliche Situation doch etwas beengt.

Die dann im Untergeschoss nicht mehr von Bauamt benötigten Räume werden später zur Erweiterung des Archivs dienen.

Im Zuge des laufenden Vorhabens werden einige Büromöbel ausgetauscht und durch neue ersetzt. Allerdings kommt der Schreibtisch von Sönke Hansen wieder zu Ehren: „Der soll später vom Bauamtsleiter genutzt werden“, sagt Stefan Wulf. Von einem künftigen Büro gibt es den Zugang zu einer großen Terrasse: „Wie wir die später nutzen können, ist noch offen.“

Weitere Aufgaben

Eine zusätzliche Stelle wird im Bauamt der Amtsverwaltung Nordstormarn geschaffen. Sie ist bereits im Haushalt des Amtes berücksichtigt worden. Das wäre dann der sechste Mitarbeiter für diesen Aufgabenbereich. „WIr machen uns jetzt Gedanken wegen des Anforderungsprofils“, sagt Amtsdirektor Stefan Wulf.

Später startet dann das Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Auf jeden Fall wird der neue Kollege oder die neue Kollegin eines der jetzt renovierten Büros im ersten Obergeschoss nutzen können.

 Michael Thormählen

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. Klicken Sie hier, um die Galerie für den Dezember 2017 zu sehen!

Lübeck zahlt Studenten künftig 100 Euro Begrüßungsgeld. Eine gute Idee?

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Essen und Trinken
    Hier erfahren Sie alles rund um die Themen Essen und Trinken. Neue Rezepte und Tipps, worauf muss ich bei den Lebensmitteln achten, wo finde ich ausgefallene Restaurants und welcher Wein passt wozu.

    Hier erfahren Sie alles rund um die Themen Essen und Trinken. Neue Rezepte und Tipps, worauf muss ich bei den Lebensmitteln achten, wo finde ich au... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Ausstellungen, Theater, Konzerte und mehr in Lübeck und Umgebung.

TSV Trittau

Alles zu den Badminton-Stars beim TSV Trittau.

Zweiter Weltkrieg

Dieses Dossier beschäftigt sich mit der Situation in Stormarn während des Zweiten Weltkriegs.