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20:15 23.12.2015

Augustus, der Kaiser des Römischen Imperiums, erlässt einen Befehl zur Volkszählung. „Ich will alle im Griff haben!“ mag er gedacht habe. Wie Gott will er sein. Tatsächlich, so erzählt die Bibel, begeben sich daraufhin die Menschen auf beschwerliche Wege, um sich zählen zu lassen, auch im kleinen Israel.

So beginnt die Weihnachtsgeschichte. Im kleinen Bethlehem, dem Geburtsort des legendären Königs David, wird jedoch ein ganz anderer König geboren. Anders als bei Augustus wird sich seine Macht nicht auf Waffengewalt gründen noch auf Überwachung oder Angst. Seine Macht wird das Land heilen und eher der Arbeit der Hirten auf dem Felde ähneln.

Das ist das Wunder, auf das wir uns vorbereitet haben mit Karten schreiben und Geschenke kaufen, Weihnachtsbaum und Lichtern. Einander Freude wollen wir bereiten, weil der König in der Krippe von Bethlehem Freude verbreitet hat.

Denn die Geschichte erzählt weiter, dass Gott mich und Dich beschenkt, indem er sich klein macht für uns. Mich und Dich für wertvoll und liebenswert hält. Er will meinen Blick auf mich und meine Mitmenschen verändern. Glaube Dich geliebt und suche das Liebenswerte im Anderen, bittet er mich. Sein Mut, Mensch zu werden als Kind armer Leute, will uns Mut machen, der Kraft seines Weges zu vertrauen.

Das ist sein Geschenk, das wir weiter schenken und womit wir Freude ernten dürfen und die Welt heilen.

Viel Freude und liebevolle Geduld miteinander wünsche ich uns in den Weihnachtstagen und im neuen Jahr.

LN

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