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Stormarn Zeit für Patienten: Krankenhaus sucht weitere Grüne Damen
Lokales Stormarn Zeit für Patienten: Krankenhaus sucht weitere Grüne Damen
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18:24 21.06.2016
Die Grünen Damen des St.-Adolf-Stifts in Reinbek feierten 2014 ihr 30-jähriges Bestehen. Quelle: hfr
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Reinbek

Sie hören den Patienten einfach mal in Ruhe zu, fahren sie im Krankenhausgarten spazieren oder kaufen für bettlägerige Patienten eine Zeitung beim Kiosk. Die Ehrenamtlichen, wegen ihrer grünen Kittel auch Grüne Damen genannt, verrichten seit mehr als 30 Jahren ihren Dienst im Krankenhaus Reinbek. Gesucht wird nach Verstärkung.

Der Freiwillige Krankenhausdienst, so der offizielle Name, war im katholischen St. Adolf-Stift auf zwischenzeitlich bis zu 30 Frauen angewachsen und kommt in zwei Gruppen Dienstag- und Donnerstagvormittag zu den Patienten. „Die personelle Verstärkung generierte sich bisher vorwiegend durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Jetzt sind aber alters- oder krankheitsbedingt gleich mehrere Frauen aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, so dass wir einen Aufruf starten wollen, damit alle Stationen wieder gut betreut werden können“, sagt Christiane Schröder.

Sie ist seit acht Jahren dabei und leitet die Gesamtgruppe von derzeit 20 Frauen. „Wer sich für die ehrenamtliche Tätigkeit interessiert, sollte bei Dienstantritt gesundheitlich und seelisch stabil sein“, erklärt Christiane Schröder. „In unserem Ehrenamt ist das Zuhören wichtiger als das Reden. Wir müssen uns ein Stück zurücknehmen und dem Patienten Zeit und Raum schenken, in dem er reden kann und ihm einfach zugehört wird.“

Um die Arbeit des Freiwilligen Krankenhausdienstes zu professionalisieren, wurde schon vor Jahren eine monatliche Supervision eingeführt, in der besondere Erfahrungen beispielhaft besprochen werden – nach außen unterliegen die Ehrenamtlichen der Schweigepflicht. Hinzu kommen regelmäßige Fortbildungen, sei es intern über ethische oder medizinische Fragen oder externe ganztägige Fortbildungen mit anderen Gruppen des Freiwilligen Krankenhausdienstes.

Die Kosten für die Fortbildungen und Supervisionen, für ein Mittagessen in der Cafeteria, eventuelle Fahrtkosten, die Arbeitskleidung sowie eine Unfall- und Haftpflichtversicherung übernimmt das Krankenhaus.

Infos bei Christiane Schröder, Telefon 040/7208579.

LN

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