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Stormarn Zeitzeugen informieren über Grabaus jüngere Geschichte
Lokales Stormarn Zeitzeugen informieren über Grabaus jüngere Geschichte
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20:12 29.08.2016

Ein wendische Siedlung war der Ursprung der Gemeinde Grabau. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs kam eine große Zahl von Flüchtlingen aus Ostpreußen nach Grabau, um, eine neue Heimat zu finden. In seiner Reihe „Heimat in der Fremde“ besucht der Heimatbund Stormarn unter der Leitung von Ilse Drews am Dienstag, 20. September, den Ort, um Gespräche mit Zeitzeugen zu führen.

Im 16. Jahrhundert wurde ein Gut begründet, das ursprünglich ein Meierhof des Gutes Borstel war. 1806 wurde es ein selbständiges adliges Gut, das 1936 in den Besitz der Wehrmacht überging und danach der Nachzucht und Ausbildung von Armeepferden diente, vornehmlich Trakehner. Im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingskrise wurde das Dorf erneut ein Aufnahmeort für Kriegsflüchtlinge. Im Januar 2015 geriet Grabau auf Grund einer Rauchbombenattacke gegen ein Asylbewerberheim in die Schlagzeilen. Bis dahin hatte es noch nie Probleme mit Flüchtlingen gegeben. Die Nachbarn pflegten ein gutes Verhältnis zu ihnen.

An den Gesprächen nimmt auch Grabaus Bürgermeister Hans-Joachim Wendt teilt. Treffpunkt ist am 20. September um 14 Uhr das historische Backhaus in der Dorfstraße.

Anmeldungen bei Ilse Drews unter Telefon 04532/3755.

LN

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