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Reaktionen auf die Wahl im Norden

Lübecks DGB-Chefin Juliane Hoffmann:  

"Das Ergebnis der Bundestagswahl zeigt die zunehmende soziale Spaltung in unserem Land. Wir benötigen deshalb gerade jetzt eine gerechtere Politik, die Zusammenhalt und Solidarität in unserer Gesellschaft befördert. Dazu brauchen wir endlich Gute Arbeit für Alle. Das lässt sich jedoch nur durch eine Stärkung der Tarifbindung und eine wirksame Eindämmung prekärer Beschäftigungsverhältnisse erreichen. Gute Arbeit schützt vor der steigenden Altersarmut, außerdem ist aber ein Kurswechsel in der Rentenpolitik dringend notwendig. Eine gerechtere Steuerpolitik sollte nicht nur kleinere und mittlere Einkommen entlasten sondern auch längst überfällige Investitionen in unser Gemeinwesen, z. B. in Kitas und Schulen ermöglichen. Das Wahlergebnis ist für mich allerdings aus zwei Gründen enttäuschend: Es zeichnet sich im künftigen Bundestag keine Mehrheit für eine gerechtere Politik ab, die allen Menschen in unserem Land ein Leben in Würde ermöglicht. Schlimmer noch: Durch den Wahlerfolg der AfD ziehen erstmal seit dem Ende des zweiten Weltkriegs wieder eine Rechtspartei in den deutschen Bundestag ein.

Einzig die gestiegene Wahlbeteiligung ist ein Lichtblick und zeigt, dass die Menschen in Deutschland Demokratie und Mitbestimmung zu schätzen wissen."

Quelle: hfr

Jürgen Hunke (74), Unternehmer, Autor, Verleger:

"Ja, es ist ein Denkzettel für beide Volksparteien. Ich glaube aber, dass es nicht nur die Flüchtlingsfrage ist, die dazu führte. Der Unterschied zwischen arm und reich wird immer größer. Die nächste Regierung muss sich um die Minderheiten kümmern, die Alten, die Alleinstehenden - eine große Aufgabe."

Quelle: Latzel, Sabine

Andreas Katschke, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer:

„Viele hätten sich sicherlich einen anderen und einfacheren Ausgang der Bundestagswahl gewünscht. Aber wir müssen jetzt alle die Ergebnisse aushalten. Ich kann nur hoffen, dass schnell eine regierungsfähige Koalition gebildet wird, denn eine Neuwahl in einigen Monaten würde extreme Parteien noch weiter stärken.“

Quelle: Wolfgang Maxwitat
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