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00:00 28.12.2012
susanne.peyronnet@ln-luebeck.de

Meine Brücken sind abgebrochen. Kein Brückentag gestern, kein Brückentag heute, und deshalb muss auch der Wecker wieder arbeiten. Der macht das klaglos, im Gegensatz zu mir. Das Aufstehen wird zum Kraftakt. Warum also nicht ausschalten, um weiter abzuschalten?

6.50 Uhr. Der im Handy integrierte Wecker heult los. Aber das Gerät lässt mir eine Alternative. Zwei kleine Fensterchen tun sich auf dem Display auf: „snooze“ steht in dem einen, also Nickerchen, oder, freier übersetzt, Schlummertaste. „Ausschalten“ steht in dem anderen. Heißt im Klartext: Nichts mit noch fünf Minuten mittels „Snooze“-Taste herausschinden, sondern den Wecker gleich ganz abschalten und aus dem Bett springen.

Das schlaftrunkene Gehirn und die ebenso schlaftrunkenen Augen sehen jedoch ganz etwas anderes. Ein passender Verleser: „ausschlafen“ statt „ausschalten“.

Merke: Nach einem arbeitsfreien Heiligen Abend und zwei Feiertagen ist der Wecker putzmunter. Ich nicht. Deshalb wähle ich „ausschlafen“ und begebe mich eine Stunde später in den Husch- Husch-Modus.

Um husch, husch ins Büro zu sprinten. Hat noch gepasst. Und Kopf und Augen sind inzwischen auch aufgewacht.

LN

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