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Echt wahr Niemand will mit „Happy“ spielen
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22:31 14.06.2018
Von Tobias Witt

Acht Monate alt ist „Happy“, der Hund, mittlerweile. Ihr dunkles Kuschelfell ist zottelig und ein bisschen grau geworden. Aber ihr Wesen ist so kindlich fröhlich und freundlich wie zur Welpenzeit. Menschen und Hunde sind für sie vor allem da, um mit ihnen zu spielen.

Leider sehen das die wenigsten anderen Hunde so.

Da wäre „Bolle“, der gewaltige Berner Sennenhund. „Happys“ Spielfreude prallt an seiner stoischen Ruhe ab oder wird von dem dicken Wuschelpelz absorbiert. Während mein Hundchen aufgeregt mit dem Schwanz wedelt, trottet „Bolle“ gemächlich weiter.

Oder „Maja“ und „Sina“, die Husky-Damen. „Happy“ weiß vor Aufregung nicht, ob sie die beiden vor Freude anspringen oder sich aus Respekt zu Boden werfen soll. Die Schlittenhunde gucken milde auf den Junghund herab. Wird die Kleine zu übermütig, knurren sie sachte. Aber gespielt wird nicht.

Dann wäre da „Salma“, das Zwergschnauzermädchen. Die ist fast gleichalt, aber halt ein Zwerg. Deshalb zuckt sie zurück, wenn „Happy“ wild angesaust kommt. Zum Spielen ist unser Zottelhund „Salma“ zu groß.

Lieblingshund bleibt aber „Caius“. „Happy“ fängt vor Freude an zu quieken, wenn sie ihn sieht. Er dreht dagegen den Kopf weg. Wenn „Happy“ ihn in höchstem Tempo umkreist und immer wieder versucht, seine Schnauze anzustupsen, bekommt man Mitleid. Doch „Caius“ ist zu höflich, um den Wirbelwind in seine Schranken zu weisen.

Wo „Happy“ auch hinguckt, zum Spielen kann sie ihre Mit-Vierbeiner selten überreden. Das ist einerseits schade. Andererseits kommt sie dann zu ihren Zweibeinern.

LN

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Happy“, der Hund, lebt seit mittlerweile fünf Monaten bei uns. Und mittlerweile haben wir uns ein bisschen aneinander gewöhnt.

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