Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Jan-Philipp Schmidt (19) hilft in Peru Auf Indiana Jones' Spuren in der berühmtesten Inka-Ruine der Welt
Mehr Blogs Moin Welt! Blogs Jan-Philipp Schmidt (19) hilft in Peru Auf Indiana Jones' Spuren in der berühmtesten Inka-Ruine der Welt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:27 12.08.2015
Jan-Philipp vor der Inka-Stadt Machu Picchu. Quelle: privat
Anzeige
Jan-Philipp unterrichtet in Peru

Wieder war es Wochenende und wieder ging mein persönlicher Pilgerweg weiter. Nach bereits zehn Monaten in Südamerika machten wir uns endlich auf den Weg zum Wahrzeichen Perus, der alten Ruinenstadt Machu Picchu. "Machu Picchu" heißt so viel übersetzt wie "alter Gipfel". Nach einer langen Busfahrt und einer kleinen Wanderung kamen wir endlich in der kleinen Stadt Aguas Calientes an. Sie liegt 1,5 Kilometer von Machu Picchu entfernt und ist der Ausgangspunkt für eine Besichtigung des Unseco-Weltkulturerbes.

Der Weg nach Aqua Calientes führt die Bahnschienenentlang. Man kann aber auch mit dem Zug fahren.


Die Inka-Ruinen Machu Picchus


Sonnenaufgang auf dem Machu Picchu (jar)


Der Nebel steigt auf ... (jar)


Typischer Terrassenbau der Inka: Das ermöglicht die Anpflanzung verschiedener Nahrungsmittel, schützt vor Feinden und der Erosion des Berges.


Typische Bauweise der Inka: Sie benötigten keinen Mörtel, da die Steine millimetergenau angepasst wurden.


Gesichert ist, dass Machu Picchu aus rund 200 Gebäuden besteht. Davon waren rund 150 Wohnhäuser, in den rund 2000 Menschen leben konnten. Machu Picchu war also eine kleine Stadt. Für die Versorgung schufen die Inka mehr als 45 Terrassen, die circa fünf Hektar Anbaufläche ausmachten. Vielleicht lebten hier Textilhandwerker, Metallverarbeiter und Töpfer, denn man hat hier handwerkliche Zeugnisse gefunden. Doch wer genau die früheren Bewohner Machu Picchus waren und für was genau dieser Ort erbaut wurde, ist fraglich. Ebenso, warum die Bewohner diesen Ort an einigen Stellen nicht weiter ausgebaut haben, Machu Picchu sehr planvoll verließen und kaum etwas zurückließen. Dennoch ist die Literatur voller Spekulationen, und auch vor Ort werden einem von den Touristenführern zahlreiche "Wahrheiten" erzählt.

Am wahrscheinlichsten ist derzeit die Deutung, dass der Inka-Herrscher Pacha Kutiqs die Stadt als Landsitz mit Befestigungscharakter erbauen ließ. Aber dies musste ich erst nachlesen.

Die Sonnenwarte (Inti Watana)


Jan-Philipp in Machu Picchu


Der Tempel der drei Fenster


Nach anstrengenden Tagen fuhr ich dann zurück in mein Dorf Ccapi. Ich hoffe bald vom Geburtstagfest des Dorfes und von weiteren, spannenden Ausflügen berichten zu können.

Jan-Philipp Schmidt/jar

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige