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Tatort-Blitzkritik Totgeglaubte leben länger
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11:16 22.01.2018
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Die 89 Minuten davor in diesem Kölner „Tatort“ waren nicht atemberaubend, aber durchaus spannend. Ein klassischer Ermittlungskrimi, solide und professionell gemacht und in Szene gesetzt. Besonders Hanno Koffler als verzweifelter Ehemann spielt prima und sticht heraus. Der traumatisierte Afghanistan-Soldat macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach seiner Frau und trickst dabei auch die Kommissare Ballauf und Schenk immer wieder aus.

Aus der Verknüpfung deutscher Bauunternehmer und Architekturbüros in die Fußball-WM in Qatar und möglicher Korruption hätten die Drehbuch-Autoren allerdings deutlich mehr machen können - es blieb leider nur bei Anspielungen. Das Versprechen im Titel „Bausünden“ wurde nicht eingelöst.

Vor zwanzig Jahren arbeiteten Klaus J. Behrendt und Dietmär Bär erstmals mit Regisseur Kaspar Heidelbach zusammen, danach immer wieder und auch in „Bausünden“. Man kennt und schätzt sich. Herausgekommen ist diesmal ein bodenständiger Krimi, allerdings einer, über den man nach dem Sehen nicht mehr lange nachdenkt oder diskutiert.

 

Christian Risch

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