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13:21 22.02.2018
Von Erik Jentzen
Lübeck

Das erste Semester ist vorbei. Das Bewegendste in der Rückschau: Im Präparierkurs, in welchem wir je zu siebt an einem Körperspender die Anatomie hautnah erleben, habe ich auf eine unvergessliche Weise die Faszination am Leben entdeckt. Das Gefühl, im kalten Licht vor einem Leichnam zu stehen, war zu Beginn surreal, doch je häufiger wir dort standen, je gewohnter die Situation für uns wurde und je tiefer wir in der Anatomie versanken, desto mehr konnten wir dieses Wunderwerk verstehen lernen. Im Präpariersaal vereinen sich Tod und Leben. Der Respekt vor den Körperspendern steht an oberster Stelle.

Jetzt kommen die Semesterferien, und mit ihnen kommt die Zeit, über all diese intensiven Eindrücke nachzudenken. Auf die nun anstehenden Wochen habe ich mich schon lange gefreut. Ich werde sie füllen mit Musik, Lesen, Schreiben und Zeit mit meiner Familie.

Was ich gelernt habe: Ob schräg oder verzaubernd – Singen tut der eigenen Gesundheit extrem gut! (Falls ihr mir schreiben wollt: erikjentzen@hotmail. com).

An dieser Stelle bloggen Studierende der Lübecker Hochschulen. Erik Jentzen (22) studiert an der Universität im ersten Semester Humanmedizin.

LN

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