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24 Stunden reichen

Umstellung der Uhrzeit 24 Stunden reichen

Von wegen, der Tag hat 24 Stunden. Der morgige Tag hat — wie jeder letzte Sonntag im Oktober — 25 Stunden.

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Von Michael Berger

Von wegen, der Tag hat 24 Stunden. Der morgige Tag hat — wie jeder letzte Sonntag im Oktober — 25 Stunden. Er markiert wie der letzte Sonntag im März, der 23 Stunden hat, eine Unregelmäßigkeit, die bei ihrer Einführung als revolutionär galt: Die Sommerzeit sollte dem Energiesparen dienen — doch dieses Ziel wurde nie erreicht.

Abseits solcher äußerlichen Erwägungen hat die Umstellung auch Konsequenzen für unser Innenleben. Die verlaufende Zeit, die wir mit Uhren messen, gibt uns ein Gefühl für Veränderung. Nur mit dem Bewusstsein für das Verstreichen von Sekunden, Minuten und Stunden können wir Richtung und Wandel unseres Lebens steuern, ändern, aufhalten. Diesen Orientierungssinn sollte man nicht unnötig irritieren.

Es gibt noch ein banaleres Argument gegen die Sommerzeit: Man sollte die Umstellung den Menschen zuliebe unterlassen, die sich nie merken können, in welche Richtung sie ihre (innere) Uhr nun stellen sollen — vor oder zurück. Es gibt mehr davon, als man denkt. Also ist es gut, wenn jeder Tag 24 Stunden hat.

LN

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