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Das Kino läuft Amok

Diskussion über Gewaltfilme Das Kino läuft Amok

Wer sich das Kinoprogramm des Sommers anschaut, wird vom „Man Of Steel“, der sich dem Weltuntergang entgegenstellt, in den „World War Z“ geschickt, in dem eine Zombie-Pandemie herrscht.

„The Purge“, den Film über die völlige Verrohung der Gesellschaft, hat man schon hinter sich, aber „Kick-Ass 2“ über den gnadenlosen Kampf von Superhelden gegen Superschurken noch vor sich.

Hollywood scheint neben putzigen Kinderhelden nur noch Killer hervorzubringen. Das Gewaltniveau wird von Film zu Film und von Handlungsstrang zu Handlungsstrang gesteigert, fast jede Episode endet im Blutrausch.

Jim Carrey hat jetzt eine Diskussion um die Kinomassaker losgetreten. Endlich! Wer die ablehnt, muss nicht der Ansicht sein, dass Splatterfilme an den Schul-Amokläufen Schuld sind. Zu einer Gewöhnung an Gewalt führen sie aber allemal.

Ist es zuviel verlangt, dass Filme auch vom wirklichen Leben erzählen sollten, nicht nur vom dramaturgisch einfach zu komponierenden und mit digitalen Mitteln effektvoll zu gestaltenden Untergang in 3 D? Bericht Seite 21

LN

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