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Ein Kompromiss

Hafenstreit vor der Einigung Ein Kompromiss

Die Tarifverhandlungen im Lübecker Hafen stehen vor dem Durchbruch. Eigentlich sollte schon am 14. Dezember weißer Rauch aufsteigen, jetzt wird noch an Details geschraubt, aber im Kern liegt die Vereinbarung vor.

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Es geht nicht anders

Beide Seiten müssen dabei eine dicke Kröte schlucken. Für die Gewerkschaft Ver.di kann es nicht befriedigend sein, wenn sie mit einer Lohnforderung von 7,9 Prozent antritt und unter dem Strich kein Zuwachs steht. Die Umwandlung von Lohnforderungen in zusätzliche Freizeit sichert aus Ver.di-Sicht Beschäftigung. Ob immer kürzer arbeiten aber wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, darf in Frage gestellt werden. Der Arbeitgeber, die Hafengesellschaft LHG, wollte die Löhne am Nordlandkai drücken. Das ist vom Tisch. Ob in wirtschaftlichen Krisen die Lohndrückerei der Weisheit letzter Schluss ist, darf ebenso bezweifelt werden.

Es sieht nach einem klassischen Kompromiss aus. Das ist gut so. Eine Studie hat gerade nachgewiesen, dass Tausende Arbeitsplätze am Hafen hängen. Ein weiterer Arbeitskampf würde nur schaden.

Bericht Seite 1

Kai Dordowsky

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