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Ein Sommertraum

Sabine Lisicki scheitert im Finale Ein Sommertraum

Sportlich gesehen mag das gestern eine Enttäuschung gewesen sein. Nicht nur für Sabine Lisicki, auch für die viele deutsche Zuschauer.

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Von Gerald Goetsch

Sportlich gesehen mag das gestern eine Enttäuschung gewesen sein. Nicht nur für Sabine Lisicki, auch für die viele deutsche Zuschauer. So sehr hatten wir der sympathischen 23-Jährigen die Daumen gedrückt. Selbst in England war „Boom Boom Bine“ der Publikumsliebling.

Ein schöner Traum, der auf dem ramponierten Heiligen Rasen zerplatzte. Zu stark spielte die Französin Marion Bartoli, zu viele Fehler unterliefen der jungen Berlinerin. Steffi Graf bleibt bis auf Weiteres die letzte Deutsche auf dem Tennis-Olymp.

Sabine Lisicki hat dennoch gewonnen. Weil sie uns Zuschauer verzauberte. Nicht nur Tennisexperten. Sondern auch Millionen Fans, die sich von der Emotionalität und Natürlichkeit der Sportlerin anstecken ließen. Spätestens, als Lisicki nach dem Achtelfinale ihr Glück hemmungslos ins Mikrofon des BBC-Reporters heulte, hatte sie die Herzen erobert.

Gestern war sie eine faire Verliererin. Die Sympathien bleiben. Weil nicht nur Leistung zählt. Es sind Gefühle, die großen Sport ausmachen. Danke, Sabine, für den Sommertraum! Bericht Seite 19

LN

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