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Ernstes Warnsignal

Dräger korrigiert Gewinnziele Ernstes Warnsignal

Jahrelang ging es mit der Wirtschaft in China und Brasilien steil bergauf, doch seit einiger Zeit stockt das Wachstum.

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Von Christian Risch

Jahrelang ging es mit der Wirtschaft in China und Brasilien steil bergauf, doch seit einiger Zeit stockt das Wachstum. Die sogenannten Schwellenländer sind zwar weit weg, aber ihre Krisen schlagen weltweit Wellen. Deutsche Firmen, die international agieren, bekommen die Auswirkungen schmerzhaft zu spüren.

So wie jetzt Dräger. Der Absatz von Medizin- und Sicherheitstechnik in diesen Ländern entwickelt sich schleppender als erhofft. Abgewertete Währungen verstärken den Negativ-Effekt noch. Dass das Lübecker Unternehmen zum zweiten Mal in wenigen Monaten seine Gewinnziele korrigieren muss, ist nicht nur enttäuschend, es ist ein ernstes Warnsignal. In den Vorjahren hat der sehr gute Absatz in Schwellenländern das Ergebnis stark beflügelt, zumal Wachstum in den Stammmärkten schwieriger geworden ist. Jetzt stehen bescheidenere Erträge bevor.

Logisch, dass Dräger jetzt nach Einsparmöglichkeiten sucht. Mit den richtigen Schritten lassen sich einige magere Jahre überstehen, ohne dass größerer Schaden wie Stellenabbau entstehen muss.

Bericht Seite 10

LN

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