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Frieden ist machbar

Nobelpreis nach Kolumbien Frieden ist machbar

Den Friedensnobelpreis an den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos zu vergeben ist eine gute Entscheidung.

Den Friedensnobelpreis an den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos zu vergeben ist eine gute Entscheidung. 52 Jahre lang dauerte der Bürgerkrieg zwischen Farc-Rebellen, staatlichen Truppen und Paramilitärs – der längste bewaffnete Konflikt auf amerikanischem Boden. Ausgerechnet aus Kolumbien kommt nun die Botschaft: Frieden ist möglich. Wenn man ihn denn nur will.

 

LN-Bild

Von Jörg Kallmeyer

In einer Volksabstimmung haben die Kolumbianer den schon unterzeichneten Friedensvertrag abgelehnt – vor allem, weil ihnen die Strafen für die Rebellen zu milde erscheinen. Bekommt den Friedensnobelpreis am Ende also ein gescheiterter Politiker?

Ein Perspektivwechsel lohnt: Der Präsident ist offenbar weiter als weite Teile seines Volkes. Es mag sein, dass die Entscheidung des Nobelpreiskomitees schon vor der Volksabstimmung getroffen war, nun aber kommt der Preis zur rechten Zeit: Er stärkt einem Mann den Rücken, der auf den letzten Metern zum Frieden noch ins Straucheln geraten war. Am Abschluss des Friedensprozesses führt jetzt kein Weg mehr vorbei.

LN

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