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21:22 05.07.2013
Von Oliver Vogt

Mit der Punktereform ist es ein bisschen wie mit der Euro-Umrechnung. Zwei Mark waren bummelig ein Euro; zwei Punkte in Flensburg sind nach der Reform nur noch einer. Manche Verstöße kommen ein bisschen teurer, einige etwas billiger — im Grundsatz ändert sich aber nicht viel. Ein Gewinn an Verkehrssicherheit, Transparenz und Gerechtigkeit, wie Bundesverkehrminister Peter Ramsauer schwärmt, lässt sich kaum erkennen.

Nun soll die Reform hier aber nicht totgenörgelt werden. Dass solche Rücksichtslosigkeiten wie Fahrerflucht und das Blockieren von Rettungszufahrten jetzt auch mit Punkten in Flensburg geahndet werden, ist konsequent und definitv ein Fortschritt.

Von den Spielregeln allein wird sich jedoch kein Verkehrsrowdy beeindrucken lassen. Dafür braucht es immer noch die Schiedsrichter in Gestalt der Polizei, die Verkehrsdelikte auch verfolgen und zur Anzeige bringen. Bei immer weniger Polizeipräsenz auf deutschen Straßen, wie die Polizeigewerkschaft GdP zu Recht kritisiert, wird sich durch die Reform nur wenig ändern. Bericht

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LN

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