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Kommentar: Sinnvoller Rat

Kommentar: Sinnvoller Rat

Wer in diesen Tagen vor einem großflächigen Stromausfall warnt, setzt sich schnell dem Verdacht aus, der Atomlobby das Wort zu reden.

Lübeck. Die hat ein solches Szenario zwar auch oft und gern für ihre Interessen an die Wand gemalt – aber dadurch wird es nicht weniger wahr. Leicht wird vergessen, dass die Energiewende, wenngleich das Wort überwiegend positiv besetzt ist, ebenso Risiken bereit hält. Denn es ist nicht weniger als eine Mammutaufgabe, ein Land in so verhältnismäßig kurzer Zeit von einer zentralen atom- und kohlegestützten Versorgung auf eine dezentrale aus erneuerbaren Energien umzustellen.Wenn die Feuerwehr die Bürger aufruft, sich auf die Gefahr eines möglicherweise landesweiten Blackouts vorzubereiten, ist das keine Panikmache, sondern ein sinnvoller Rat. Der gewohnte Komfort, dass der Strom immer aus der Steckdose kommt, täuscht zwar darüber hinweg. Solange die Stromnetze nicht den Anforderungen der Energiewende gewachsen sind, solange wird die Blackout-Gefahr aber eine ernstzunehmende Bedrohung bleiben.

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