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Kommentar Koste es, was es wolle
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22:23 21.06.2013
Von Jens Burmeister

Damit ist der ESM auf dem Weg, zu einem Banken-Rettungsfonds zu mutieren. Denn wer will wirklich garantieren, dass es bei den geplanten 60 Milliarden für die Bankenhilfe bleibt?

In Wahrheit sind das doch „Peanuts“, wie es im Banker- Jargon heißt. Schätzungen gehen davon aus, dass Europas Banken Giftpapiere über mehr als eine Billion Euro bunkern. Mit direkter Hilfe für Schrott-Banken steht aber auch die Bonität des Rettungsfonds infrage. Geht nämlich eines der Geldinstitute trotz Milliardenspritze bankrott, sind die Euros futsch.

Einiges spricht dafür, dass es sich bei der direkten Bankenhilfe um ein völlig neues Vertragsprinzip handelt. Das aber würde bedeuten, über den ohnehin strittigen ESM- Pakt im Bundestag neu abzustimmen. Doch dafür fehlt der Regierung der Mut. Sie wurschtelt in der Eurokrise weiter vor sich hin. Koste es, was es wolle.

LN

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