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Kurzfrist-Chance

Fortschritte in Atom-Gesprächen Kurzfrist-Chance

Plötzlich ist viel Bewegung in den Atomgesprächen mit dem Iran — weil es genügend Interessierte gab, die das sprichwörtliche „Fenster der Gelegenheit“ aufgestoßen haben.

Plötzlich ist viel Bewegung in den Atomgesprächen mit dem Iran — weil es genügend Interessierte gab, die das sprichwörtliche „Fenster der Gelegenheit“ aufgestoßen haben. Vor allem die USA haben nach den zermürbenden Erfahrungen in Afghanistan und dem Irak kein Interesse daran, gegen den Iran in einen neuen Krieg mit unabsehbaren Folgen zu ziehen.

Die iranische Theokratie wiederum benötigt nach Jahren im Embargo-Schwitzkasten dringend Luft. Alle wissen auch: Wenn Irans moderater Präsident Ruhani nicht bald Erfolge seiner Entspannungspolitik vorweisen kann, werden die lauernden Fundamentalisten im Iran die Messer wetzen.

Auch andernorts gibt es misstrauische Beobachter: Die Saudis fürchten um ihren Platz in der ersten Reihe. Auch sie könnten die atomare Karte spielen, um ihn zu behalten. Israels Netanjahu traut nach den Tiraden von Ruhanis Vorgänger Ahmadinedschad ohnehin keinem, auch nicht den USA. So ist zu befürchten, dass sich mit jedem Fenster der Gelegenheit auch eines für neue Gefahren auftut.

Bericht Seite 4

LN

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