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22:28 05.11.2013
Von Curd Tönnemann

Wie betrunken dürfen Radfahrer sein? Dieser Frage gehen heute und morgen die Verkehrsminister von Bund und Ländern nach. Ihre Kollegen aus den Innenministerien haben bereits eine Antwort gegeben. Sie lautet: Radfahrern werden engere Grenzen gesetzt. Sollten die Verkehrsminister der Empfehlung folgen und den Maximalwert für Radfahrer auf 1,1 Promille Alkohol im Blut absenken, ist das eine gute Entscheidung!

Natürlich wird es ein paar Unbelehrbare geben, die fragen: Wie komme ich nachts mit ein paar Bierchen zu viel nach Hause — wenn ich nicht mehr ins Auto steigen darf und kein Bus mehr fährt? Aber solche Argumente ziehen nicht. Auch nicht der Einwand, dass ein Fahrrad weniger hohe Anforderungen an seinen Fahrer stellt als ein Kraftfahrzeug — indirekt bestätigt durch den Gesetzgeber, der keine Fahrerlaubnis fürs Rad verlangt. Es geht nicht allein um den Schutz des Radfahrers, sondern auch den anderer Verkehrsteilnehmer. Insofern wäre konsequent, den Grenzwert noch weiter abzusenken: Auf die 0,5-Promille- Grenze für Autofahrer. Seiten 1 und 6

LN

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