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Pest und Cholera

Stellenabbau bei der Polizei Pest und Cholera

Es wäre sehr wohlfeil, an dieser Stelle zu fordern, dass bei der Polizei die Schmerzgrenze erreicht und weiterer Stellenabbau in keinem Fall mehr zu rechtfertigen sei.

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Von Oliver Vogt

Das Problem ist nur, dass es sich in der Tat so verhält: Die Landespolizei ist überlastet. Das Überstundenpolster ist gewaltig; die Krankheitstage pro Beamten haben sich im Schnitt von sechs im Jahr 2008 auf sieben im Jahr 2012 erhöht. Und während sich die Frauen und Männer in Blau einer immer gewalttätigeren Gesellschaft gegenüber sehen, wird ihre Zahl zunehmend kleiner.

Diese Tatsachen sind der Landesregierung bekannt, jedoch hat sie in diesem Fall nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Sollte die Schuldenbremse scheitern, risse das ein Loch von 80 Millionen Euro in den Landeshaushalt. Die Probleme Schleswig-Holsteins würden sich damit weiter verschärfen — auch für die Polizei. Für die 8000 Polizisten im Land ist das zwar kaum befriedigend: Der Plan von Innenminister Andreas Breitner, mit chirurgischer Präzision Stellen abzuziehen, ist da noch die beste aller schlechten Möglichkeiten.

LN

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