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Saat der Gewalt

Selbstmordattentat in Russland Saat der Gewalt

Wer Wind sät, wird Sturm ernten, hat schon der biblische Prophet Hosea vor 3000 Jahren gewarnt. Wer Gewalt gegen Volksgruppen übt, wird Terrorismus ernten.

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Von Rüdiger Wenzel

Wer Wind sät, wird Sturm ernten, hat schon der biblische Prophet Hosea vor 3000 Jahren gewarnt. Wer Gewalt gegen Volksgruppen übt, wird Terrorismus ernten. Das musste Russlands Präsident Wladimir Putin lernen.

Selbstmordattentate wie gestern in Wolgograd sind eine ebenso verbrecherische wie verzweifelte Antwort auf die brutale Unterdrückung der Unabhängigkeitsbewegungen im Kaukasus nach dem Ende der UdSSR. Sie hat zur Radikalisierung in der muslimischen Bevölkerung der Teilprovinzen geführt und islamistischen Terrorhetzern fruchtbaren Boden bereitet. Zumal ihnen die Ausbeutung der Bodenschätze der Region durch russische Konzerne bei der armen Bevölkerung auch ganz weltliche Argumente liefert.

Putin wird hart zurückschlagen — schon wegen der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Kurzfristig hat er auch keine andere Option. Eine Befriedung der Region durch Entlassung in die Unabhängigkeit ist nur langfristig möglich. Sonst droht ein islamistisches Kaukasusemirat und damit ein neues Nest für Terroristen.

LN

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Anschlag in Wolgograd durch Frau eines Terroristen.

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