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Sicher war gestern

Altmaier gegen Windenergie Sicher war gestern

Fuku..was? Ach ja, das war damals 2011 in Japan, wo dieses Atomkraftwerk explodiert ist.

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Von Oliver Vogt

Fuku..was? Ach ja, das war damals 2011 in Japan, wo dieses Atomkraftwerk explodiert ist. Lang ist‘s her. Und irgendwie ist es noch dunkel in Erinnerung, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung daraufhin die Wende in der Energiepolitik angekündigt hatte: Weg vom Atom, hin zu erneuerbaren Energien. Aber damals konnte ja niemand wissen, dass die Energiewende Geld kosten würde. . .

Sarkasmus, sicher. Es ist dennoch bedauerlich, dass von der (durchaus berechtigten) Atom-Angst, die Deutschland damals ergriffen hat, nichts geblieben ist. Fukushima ist fast vergessen, sicherer umweltfreundlicher Strom hat keine Priorität mehr.

Der Wunsch nach günstiger Energie ist berechtigt. Altmaier setzt aber die Windkraftbranche als Ganzes aufs Spiel, wobei er „Kosten“ und „Investitionen“ auch sträflich zu verwechseln scheint. Wenn das Land die Energiewende will, führt an Anschubinvestitionen aber kein Weg vorbei. Hier ist langfristiges Denken gefragt. Wenn die Branche erstmal brummt, klappt es auch wieder mit billigem Strom.

LN

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Berlin/Lübeck
Noch drehen sich Schleswig-Holsteins Windmühlen im Land. Doch geht es nach Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), soll der Ausbau der Windenergie im Norden massiv gedrosselt werden.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) plant nach Informationen der Lübecker Nachrichten massive Einschnitte beim Ausbau und bei der Förderung der Windenergie.

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