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Teurer Populismus

Anhebung des Rentenniveaus Teurer Populismus

Es wäre besser gewesen, statt des 10-Milliarden- Paketes aus Mütterrente und der Rente ab 63 die Ungleichheit im deutschen Rentenrecht gleich am Anfang der Legislaturperiode abzustellen.

Es wäre besser gewesen, statt des 10-Milliarden- Paketes aus Mütterrente und der Rente ab 63 die Ungleichheit im deutschen Rentenrecht gleich am Anfang der Legislaturperiode abzustellen. Dafür fehlte den Beteiligten aber der Mut. Denn bei dieser Gelegenheit hätte man neben der notwendigen Anpassung der Rentenwerte auch die bestehende Sonderumrechnung niedrigerer ostdeutscher Löhne und Gehälter abschmelzen müssen.

 

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Von Dieter Wonka

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Dies ist ein Beispiel dafür, dass nicht alles, was an Forderungen bei der Rente populär klingt, auch richtig ist und auf große Begeisterung stößt, würde es umgesetzt. Trotzdem besteht bei der Angleichung der Rentensysteme Handlungsdruck.

Die Forderung der SPD- Linken, das Rentenniveau auf mindestens 50 Prozent anzuheben, würde im Ergebnis jährlich über 50 Milliarden Euro kosten. Man kann das wollen, gäbe es einen staatlichen Dukatenesel, oder gelänge es ohne Revolution, die massiv ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen in der Bundesrepublik zu beseitigen. Zweifel an der Realisierung sind erlaubt.

Bericht Seite 4

LN

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