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Ministerin will mehr Personal Unzeitgemäß

Na, so schlecht kann‘s uns ja nicht gehen in diesem Land. Okay, Lehrerstellen müssen abgebaut werden, für kleine Klassen ist kein Geld da. Aber beim Denkmalschutz geben wir‘s aus.

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Von Wolfram Hammer

Na, so schlecht kann‘s uns ja nicht gehen in diesem Land. Okay, Lehrerstellen müssen abgebaut werden, für kleine Klassen ist kein Geld da. Aber beim Denkmalschutz geben wir‘s aus. Kein Witz: Während die Kieler Koalition an allen Ecken und Enden sparen muss, will die SSW-Kulturministerin im Landesamt für Denkmalpflege sieben neue Mitarbeiter einstellen.

16 000 Gebäude und Stätten sollen sie in den nächsten sechs Jahren unter die Lupe nehmen. Aber nicht etwa, weil die überhaupt erst mal geschützt werden müssten. Sie stehen schon unter Schutz. Aber nur als „einfache“ Denkmale. Ein Großteil soll „besonderes“ Denkmal und etwas strenger geschützt werden. „Einfache Denkmale“ soll‘s nicht mehr geben.

Graue Denkmalschützer- Theorie, irgendwie? Allerdings. Man kann Denkmalschutz wichtig finden — auch wenn einem das Pläne, Betonbunker wie das Ahrensburger Rathaus unter Schutz zu stellen, schwer machen. Die Geldausgabe für neue Mitarbeiter aber passt nicht in die Zeit. Die Koalition sollte die Pläne der Ministerin schnell einkassieren.

LN

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