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22:47 31.10.2013
Von Wolfram Hammer
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Wer Bildung wirklich verbessern will, muss vor allem erst mal dafür sorgen, dass genug gut ausgebildete Lehrer in die Schulen kommen und der Unterrichtsausfall aufhört. Vor Ort ist das eine Binsenweisheit. Seit ihrem Amtsantritt vor über einem Jahr redet auch Kiels Bildungsministerin Wara Wende davon.

Gemessen daran ist das Konzept, das sie gestern vorgelegt hat, ein Witz. Da sollen Lehrer per Verbeamtung in den Vertretungspool gelockt und ein paar unbefristete Lehrerstellen später als geplant gestrichen werden. Derweil findet ihr Ministerium im Süden des Landes schon für reguläre Stellen kaum noch genug Bewerber. Kein Wunder, nicht nur Nachbar Hamburg lockt Pädagogen wegen des drohenden Lehrermangels schon seit Jahren mit schneller Verbeamtung und besserer Bezahlung.

Nein, wer Probleme so lange verschläft wie das Kieler Bildungsministerium, muss schon mehr Geld in die Hand nehmen und bessere Ideen haben, um bei der Lehrerversorgung noch den Anschluss zu schaffen.

Dazu aber fehlt der Kieler Regierung offenbar die Kraft.

LN

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