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Wahlkampfgetöse

Zur 30-Stunden-Woche für Eltern Wahlkampfgetöse

Irgendwie hat die SPD ja recht: Es muss endlich normal werden, dass auch Männer sich um die Erziehung ihrer Kinder kümmern.

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Julia Paulat

Dann kann es vielleicht gelingen, mehr Menschen für Kinder zu begeistern.

Mit dem Elterngeld funktioniert das bisher nur bedingt. Die meisten Väter nehmen gerade mal zwei Monate Elternzeit, weil dann die Gesamtzeit von 14 Monaten ausgenutzt werden kann. Das ist ein etwas längerer Urlaub. Zu einer ausgewogenen Verteilung der Betreuungszeit führt das nicht.

Mit dem SPD-Vorstoß, der Müttern wie Vätern vorübergehend eine geringere Arbeitszeit ermöglicht, könnte das Umdenken beginnen. Bei einer 30-Stunden-Woche hätten Mutter und Vater jeweils einen Tag pro Woche frei für die Familie. Nur: Wer soll das bezahlen?

Nach dem Willen der SPD soll der Staat die Einbußen mit auffangen. Über die Kosten allerdings schweigt sich die SPD wohlweislich aus. Auch einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung bleibt sie schuldig. Damit wird die 30-Stunden-Woche wohl Wahlkampfgetöse bleiben. Schade!

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