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Wer die Zeche zahlt

Hang zum Alkohol in Afghanistan Wer die Zeche zahlt

Die Geschichte von einer hoffnungsvollen Zukunft eines Afghanistans, das sicher und friedlich ist und demokratisch regiert wird, sei „eben nur eine Geschichte, die der Westen uns gerne erzählt“, wird ein Jahr vor dem Abzug der Ausländer ein ranghoher Mitarbeiter aus Kabuls Präsidentenpalast zitiert.

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Von Michael Wittler

Wer irgend kann in der afghanischen Elite, bringt daher längst sich und seine Familie möglichst weit weg in Sicherheit.

Was das mit Berichten über Alkoholprobleme der Bundeswehr am Hindukusch zu tun hat? Auch Soldaten dürfte nicht entgehen, dass sie längst auf verlorenem Posten stehen, dass ihr lebensgefährlicher Einsatz am Ende sinnlos war. Diese nüchterne Erkenntnis dürfte da und dort den nachvollziehbaren Hang zur Schöntrinkerei erhöhen — und auch die Neigung, bei dadurch bedingten Ausfällen strenger hinzusehen als in besseren Zeiten.

Ein Alkoholverbot mag wohl Einzeltragödien verhindern. Die Tragödie eines ganzen Landes, in dem deutsche Soldaten nun seit über zehn Jahren Leib und Seele riskieren, ist dagegen kaum noch aufzuhalten.

LN

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