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20:26 29.06.2013
Von Olaf Bartsch

Bei den Kroaten selbst herrschen Unsicherheit und Ängste vor. Jeder Fünfte ist arbeitslos. Als jüngstes Mitglied wird das Land zu den ärmsten in der Europäischen Union zählen. Nicht wenige Einheimische sehen den einzigen Vorteil des Beitritts in der Möglichkeit, anderswo in Europa auf Jobsuche gehen zu können. Korruption lähmt den Handel wie auch die öffentliche Verwaltung. Hier liegt eines der Grundübel für die Krise im Land. Zagreb wird seine Hausaufgaben noch machen müssen.

Europa fordert demokratische Standards — und schickt im Gegenzug in den nächsten Jahren Milliarden an Wirtschaftsförderung. Gut so. Zudem verspricht der Abbau der Schlagbäume an der slowenischen Grenze mehr Normalität zwischen verfeindeten Nachbarn. Die EU bringt Frieden — der wichtigste Grund, heute mit Kroatien zu feiern.

LN

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