Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Studium und Beruf Übergangsgeld gibt es nur auf Antrag
Mehr Studium und Beruf Übergangsgeld gibt es nur auf Antrag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:03 08.11.2017
Wer krankheitsbedingt längere Zeit arbeitsunfähig ist, hat die Möglichkeit, Übergangsgeld zu beantragen. Jedoch können unterschiedliche Stellen dafür zuständig sein. Quelle: dpa-infocom
Anzeige
Düsseldorf

Wer wegen einer Reha-Maßnahme nicht arbeiten kann, bekommt eventuell das sogenannte Übergangsgeld. Das läuft allerdings nicht automatisch, warnt der Rechtsschutz des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). 

Betroffene müssen die Zahlung stets beantragen. Grundsätzlich gibt es Übergangsgeld nur, wenn Arbeitnehmer kein Geld mehr von ihrem Arbeitgeber erhalten und die sogenannte Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall also ausgelaufen ist.

An wen der Antrag geht, ist von Fall zu Fall unterschiedlich: Die Rentenversicherung zahlt Übergangsgeld bei allen Reha-Maßnahmen, die Erwerbstätigkeit wiederherstellen sollen. Die Gesetzliche Unfallversicherung ist den Angaben nach zuständig, wenn ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit Ursache der Reha-Leistungen war. Und die Agentur für Arbeit zahlt bei allen Maßnahmen, die behinderten Menschen die Teilnahme am Berufsleben ermöglichen.

dpa/tmn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Anzeige