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Regen und Wind an Silvester

Offenbach/Berlin Regen und Wind an Silvester

Auf grüne Weihnachten folgt ein stürmisches und nasses Silvester. Der Jahreswechsel könnte für viele Menschen in Deutschland ins Wasser fallen: Zumindest im Norden und Westen soll es regnen.

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Strandspaziergang am Strand von Hedehusum auf Föhr. Die nächsten Tage werden zwar mild, aber nicht unbedingt gemütlich. Foto: Maurizio Gambarini

Offenbach. Dort könnte es auch „ungünstig viel Wind für die Böllerei“ geben, sagte Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach. „Im Süden und Osten ist es aber meist trocken.“

Temperaturen zwischen 5 und 13 Grad sowie Regen prognostizieren die Meteorologen heute. Vor allem im Süden soll es dann kräftig regnen. Am Freitag klopft der Winter ganz kurz an; die Temperaturen können unter die Frostgrenze sinken. Am Wochenende teilt das Wetter die Republik dann in eine ungemütlich nass-windige Nordwest- und eine trocken-ruhige Südosthälfte. Am Samstag steigen die Temperaturen wieder auf Werte zwischen 3 und 13 Grad.

Das sind aber fast niedrige Temperaturen im Vergleich zum 24. Dezember 2012: Er geht als bisher wärmster Heiligabend in Deutschland in die DWD-Archive ein. Die offizielle Rekordtemperatur wurde mit 18,9 Grad in Freiburg gemessen. Noch wärmer war es in München, wo das Thermometer an einer Messstation der Universität 20,7 Grad anzeigte. Der DWD betonte, dass es sich nicht um eine seiner Stationen handelt. Der Münchner Wert werde daher nicht in die DWD-Statistik eingehen.

Während vor allem im Süden viele Menschen in Biergärten und Cafés frühlingshafte Sonne tankten oder sogar in Seen schwammen, hatten die Feiertage im Norden herbstliche Züge: Wer sich heraus wagte, durfte den Regenschirm nicht vergessen. Auf den Straßen herrschte auch am Mittwoch Ruhe, ergab eine Umfrage unter den Leitstellen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. „Die schauen bei dem Wetter alle der Gans beim Braten zu“, so ein Polizeisprecher. Besser sah es in Berlin aus: Bei milden Temperaturen flanierten Menschenmassen am Ku'damm oder am Brandenburger Tor entlang.

Pech hatten vielerorts die Wintersportler, vor allem die Langläufer. „Es ist so warm hier, dass man in den tiefer gelegenen Orten eher das Fahrrad als die Skier rausholen kann“, sagte eine Sprecherin des Regionalverbundes Thüringer Wald.

Die Hochwasserlage hat sich laut DWD nach dem trockenen Heiligabend vielerorts entspannt. Die Pegelstände können aber nach Niederschlägen am Mittwoch und Donnerstag wieder steigen. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein war teilweise eingeschränkt.

dpa

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