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Wetter Zwei Skifahrer aus Bayern sterben bei Lawinenabgang in Tirol
Mehr Wetter Zwei Skifahrer aus Bayern sterben bei Lawinenabgang in Tirol
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14:42 06.01.2018
Die Lawinengefahr ist hoch: Hier sind Rettungskräfte bei Kühtai im Einsatz. Quelle: Zeitungsfoto.At
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Kals

Bei dem Lawinenabgang in den Tiroler Alpen sind zwei junge Skifahrer aus Bayern verschüttet und getötet worden. Die beiden waren nahe Kals auf dem Großglockner unterwegs, als sich das Unglück ereignete.

Nachdem ein 25-Jähriger unmittelbar nach dem Unglück am Freitag nur noch tot geborgen werden konnte, fanden die Rettungskräfte am Samstagmorgen auch die Leiche seines 26 Jahre alten Kameraden. „Der Notarzt konnte nurmehr seinen Tod feststellen“, sagte Polizei-Einsatzleiter Franz Riepler der Deutschen Presse-Agentur.

Zum tragischen Tod in den Schneemassen dürfte Leichtsinn beigetragen haben. So verließen die beiden jungen Männer aus dem Chiemgau am Freitag den gesicherten Skiraum. Sie waren also abseits der Piste unterwegs, als sich auf einem steilen Hang ein etwa 100 Meter breites und 400 Meter langes Schneebrett löste und sie verschüttete.

Als die beiden Männer am Nachmittag nicht am vereinbarten Treffpunkt im Tal ankamen, alarmierte ein gemeinsamer Bekannter die Einsatzkräfte. Zur selben Zeit fuhren zwei Einheimische zufällig die gleiche Strecke ab und entdeckten den Lawinenabgang.

Bei der sofort eingeleiteten Suchaktion entdeckten Rettungskräfte den aus Aschau (Landkreis Rosenheim) stammenden 25-Jährigen unter zwei Metern Schnee begraben. Sie bargen den Mann, Reanimierungsversuche blieben jedoch ohne Erfolg. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Suche nach dem anderen Verschütteten aus Stephanskirchen (Landkreis Rosenheim) zunächst unterbrochen. Am frühen Samstagmorgen orteten die Einsatzkräfte den 26-Jährigen. Er war von den Schneemassen in einen anderen Graben als sein 25-jähriger Freund mitgerissen worden. Rund ein Meter Schnee hatte sich über ihm angehäuft.

Die Lawine hatte sich am Freitag gegen 13.00 Uhr im Bereich der sogenannten „Ladstatt“ gelöst. Das Schneebrett sei rund 400 Meter lang und 100 Meter breit gewesen. Der Einsatzleiter sprach laut österreichsicher Nachrichtenagentur APA von einem „riesigen Ausmaß“.

dpa

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