Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
ExoMars hat halben Weg zum Roten Planeten zurückgelegt

Moskau ExoMars hat halben Weg zum Roten Planeten zurückgelegt

In einer gemeinsamen Mission wollen die europäische und die russische Raumfahrtagentur den Mars erforschen. In einer politisch schwierigen Zeit auf der Erde setzen beide Partner auf enge Zusammenarbeit im Kosmos.

Moskau. Die russisch-europäische Raumsonde ExoMars hat die Hälfte ihres Weges zum Roten Planeten ohne Schäden zurückgelegt. „Bisher läuft alles planmäßig“, sagte Europas Raumfahrtchef Jan Wörner am Rande von Gesprächen mit der russischen Partnerbehörde Roskosmos in Moskau.

„Wir haben sogar erste Fotos vom Mars, aufgenommen von der Sonde“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Auch russische Forscher sprachen von einem störungsfreien Flug.

ExoMars ist an diesem Freitag (1. Juli) 110 Tage unterwegs. Die Hälfte der etwa 500 Millionen Kilometer langen Reise hat der Satellit der Europäischen Raumfahrtagentur Esa zufolge absolviert. Das ehrgeizige Projekt war am 14. März vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet worden. Die Landeeinheit soll am 19. Oktober auf dem Mars aufsetzen. Mit ihrem Projekt gehen Esa und Roskosmos der Frage nach, ob es auf dem Mars Leben gab - oder noch gibt.

Das Institut für kosmische Forschungen in Moskau teilte mit, dass russische Experten die Sonde Mitte Juni aus der Ferne geprüft hätten. Dabei seien keine Störungen festgestellt worden, hieß es.

Esa-Chef Wörner sagte, er sei enttäuscht gewesen, als der zweite Teil der Mission vor kurzem von 2018 auf 2020 verschoben wurde. „Damit entstehen zusätzliche Kosten. Die Mitgliedsländer haben aber klar gesagt, dass sie an ExoMars festhalten und die erforderlichen Mittel in Aussicht gestellt“, meinte er. Nun soll 2020 ein Rover zum Mars starten. Das Forschungsfahrzeug kann mit einem zwei Meter langen Bohrer tiefer in den Boden eindringen als frühere Geräte.

Der Wissenschaftler Oleg Korabljow sagte, mit ExoMars sei die bisher detaillierteste Erforschung des Roten Planeten möglich. „Der Mars wird so genau untersucht, dass sogar die Erde neidisch wird“, meinte er. Korabljow hofft unter anderem auf einen Nachweis von Methangas. „Da auf der Erde Methan vor allem von Mikroorganismen gebildet wird, wäre dies auch auf dem Mars möglich“, betonte der Wissenschaftler.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr Aus aller Welt
Reporter vor Ort

In einer fortlaufenden Galerie zeigen wir Ihnen jeden Tag die wichtigsten Bilder aus Lübeck und den umliegenden Kreisen. An dieser Stelle finden Sie die Galerie für den November 2016.

Sollten die Weihnachtsmärkte länger geöffnet haben?

  • Hochzeitszauber
    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informationen und kompetente Ansprechpartner in und um Lübeck für Ihre Traumhochzeit.

    Tipps und Tricks zum Planen und Organisieren Ihrer Hochzeit. Ob Location, Dekoration, Trauringe, Flitterwochen, Catering - hier finden Sie Informat... mehr

  • Reisetipps
    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber.

    In unserem Reiseportal finden Sie viele Tipps & Tricks für Reisende und Urlauber. mehr

  • Events & Veranstaltungen
    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe.

    Was? Wann? Wo? Hier finden Sie die Veranstaltungen und Events in Ihrer Nähe. mehr

  • Lifestyle

    Unser Lifestyle-Portal mit nützlichen News und Tipps: Informieren Sie sich über Mode, Beauty und aktuelle Trends. Mehr Schwung, mehr Spaß... mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.

TV-Vorschau

Unsere Kolumne zeigt, wo sich das Einschalten lohnt.

Sonntagsreden

Von Börse bis Fußballplatz - Blogs unserer "Edelfedern".

Kreuzwort

Auch online wartet täglich ein neues Rätsel auf Sie. Jetzt rätseln!

Sudoku

Bleiben Sie geistig aktiv – mit japanischem Gehirnjogging.