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Warum wir knutschen - Lippenbekenntnisse zum Weltkusstag

Berlin Warum wir knutschen - Lippenbekenntnisse zum Weltkusstag

Den ersten Kuss vergisst wohl niemand. Auch wenn es vermutlich nicht der Beste war. Küssen gehört dazu - für Liebende und mitunter auch für Fremde. Einige Antworten zur zweitschönsten Nebensache der Welt.

Samantha und Louis Velarde aus Kalifornien küssen sich auf dem Times Square in New York.

Quelle: dpa

Berlin. Küssen verboten“, singen Die Prinzen 1992. Daran halten tut sich so gut wie niemand. Es wir gebusselt, gezüngelt und geknutscht. Warum eigentlich? Ein Überblick zum Tag des Kusses (Mittwoch, 6.7.):

Warum küssen sich Menschen überhaupt?

Das ist unter Wissenschaftlern durchaus umstritten. Viele haben eine eher unromantische Theorie: Das Küssen komme von der Brutpflege und habe sich aus dem Fütterungsritual entwickelt, bei dem vorgekaute Nahrung an die Kinder weitergegeben wird. Andere Experten gehen davon aus, dass die Wurzel des Kusses eher sexueller Natur ist: Bei Begegnungen zwischen Vierbeinern sei es nicht unüblich, sich am Hinterteil zu beschnüffeln und zu belecken. Diese Geste habe sich dann beim Aufrichten des Menschen von unten nach oben verlagert.

110.000 Minuten

In welcher Form auch immer, im Schnitt verbringt ein Mensch 110.000 Minuten seines Lebens mit Küssen, der längste Kuss dauerte 58 Stunden, 35 Minuten und 58 Sekunden und im US-Bundestaat Michigan wird Sonntags per Gesetz gar nicht geküsst, zumindest nicht die eigene Ehefrau.

Wer stellt solche Thesen auf?

Unter anderem Philematologen: Kussforscher. Sie haben zum Beispiel herausgefunden, dass zwei Drittel der Menschen den Kopf beim Küssen nach rechts neigen. Von ihnen stammt auch die Erkenntnis, dass ein Mensch in 70 Lebensjahren im Schnitt mehr als 76 Tage mit Küssen verbringt.

Gehört Knutschen zum Menschen automatisch dazu?

Nicht unbedingt. US-Forscher haben herausgefunden, dass es nur in 46 Prozent der verschiedenen Kulturen „romantisch-sexuelles Küssen“ gibt. Über die Chinesen schrieb 1897 ein französischer Ethnologe, sie empfänden den Kussder Europäer als eine ekelhafte Spielart von Kannibalismus.

Thailand: Kuss freie Zone

Ein Küsschen in Ehren, kann niemand verwehren...außer, er befindet sich in Thailand. Bei der Begrüßung ist hier nämlich Anfassen oder gar Wangenküssen ein absolutes Tabu. Stattdessen verneigt man sich würdevoll mit einem „Wai“, ein buddhistischer Gruß, der mittlerweile auch von vielen anderen Ländern übernommen wurde.

In Neuseeland geht küssen auch ohne Mund

Dort werden nämlich Stirn und Nase aufeinander gedrückt. Das ist das typische Kuss-Ritual der Maori Ureinwohner, die so ihr Gegenüber begrüßen. Natürlich steckt auch eine Geschichte dahinter: durch diesen speziellen Kuss können sich die Seelen über den Atem austauschen und so zueinander finden. Klingt romantisch, sieht nur nicht so aus.

Küssen Tiere auch?

Manche schon. Besonders tun sich die Bonobos - eine Schimpansenart - hervor. Die Primaten sollen, so heißt es, sogar Zungenküsse austauschen - auch außerhalb der fruchtbaren Zeit des Weibchens.

Warum gilt Küssen als gesund?

Wissenschaftlern zufolge kann Küssen das Immunsystem stärken und Stress abbauen. Nach Erkenntnissen von US-Forschern produziert der Körper beim Küssen chemische Substanzen (Neuropeptide), die die sogenannten Killerzellen aktivieren. Sie stürzen sich auf schädliche Bakterien oder Viren und vernichten sie. Zudem trainiert man beim Küssen alle 34 Gesichtsmuskeln. Gleichzeitig warnen manche Mediziner davor, dass beim Küssen gefährliche Viren übertragen werden können. Allerdings kann gerade das das Immunsystem stärken.

Mexiko: die Kuss-Weltmeister

Vermutlich liebt kein Land das Küssen mehr als die Mexikaner. 2009 haben sie sich nicht nur in das Guinnes-Buch der Rekorde geknutscht, sondern besitzen zudem auch eine eigene „Kuss-Gasse“ in der Stadt Guanajuato.

Wie entstehen Knutschflecken?

Ein Knutschfleck ist ein Bluterguss, der durch Unterdruck entsteht. Bei impulsiven, saugenden Küssen kann es zu Gefäßschäden kommen. Kleinere Blutgefäße platzen dabei, ein kleiner blauer Fleck entsteht. Soll der Knutschfleck nicht riesengroß werden, kann man ihn kühlen.

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