Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte 12-Jähriger bei Gefechten in Südosttürkei getötet
Nachrichten Brennpunkte 12-Jähriger bei Gefechten in Südosttürkei getötet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:54 15.02.2016
Eine Barrikade militanter Kurden in Nusaybin. Quelle: Can Merey
Anzeige
Istanbul

Bei Gefechten zwischen Sicherheitskräften und Anhängern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK ist im südosttürkischen Bezirk Nusaybin ein 12-Jähriger getötet worden.

PKK-Kämpfer hätten Polizisten in einem Konvoi beschossen, anschließend sei es zu Gefechten gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur DHA am Montag.

Ein 17-Jähriger sei zudem verletzt worden. Die PKK-nahe Nachrichtenagentur Firat machte Sicherheitskräfte für den Tod des Jungen verantwortlich.

Die Türkei geht seit Wochen gegen die PKK im Südosten des Landes vor. Die Kämpfe konzentrierten sich bisher auf die Städte Cizre, Silopi und das Viertel Sur in Diyarbakir. Innenminister Efkan Ala hatte den Militäreinsatz in Cizre vergangene Woche für beendet erklärt. Die seit Mitte Dezember geltende Ausgangssperre bleibt jedoch bestehen.

Türkische Medien berichteten, Anwohner hätten nach der Erklärung Alas begonnen, Nusaybin zu verlassen. Sie befürchtete, dass sich die Kämpfe nun auf ihren Bezirk verlagern könnten.

Die Zeitung „Cumhuriyet“ berichtete, in der Nacht zu Montag hätten Anwohner des Istanbuler Bezirks Sultangazi gegen die Ausgangssperren im Südosten der Türkei demonstriert. Dabei sei es zu Ausschreitungen gekommen. Sultangazi gilt als Linken-Hochburg.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss nach den Worten von FDP-Chef Christian Lindner die Vertrauensfrage stellen, sollte sie beim EU-Gipfel mit ihrer Haltung in der Flüchtlingsfrage leer ausgehen.

15.02.2016

Millionen Beschäftigte in Deutschland sind mit ihrer Arbeitszeit nicht zufrieden. 2,9 Millionen Job-Inhaber wollen gerne mehr arbeiten, während gleichzeitig rund 900 000 Kollegen kürzer treten würden.

15.02.2016

Nach dem schweren Zugunglück bei Bad Aibling mit elf Toten beginnen heute die Reparaturarbeiten am Gleis.

15.02.2016
Anzeige