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Brennpunkte 25 Tote nach Islamisten-Angriff in Somalia
Nachrichten Brennpunkte 25 Tote nach Islamisten-Angriff in Somalia
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17:22 29.10.2017
Ein somalischer Soldat in Mogadischu vor von einer Explosion zerstörten Fahrzeugen. Quelle: Farah Abdi Warsameh
Mogadischu

Mindestens 25 Menschen sind bei einem islamistischen Anschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu getötet worden. 30 weitere wurden bei Explosionen in der Nähe eines Hotels verletzt, wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Sonntag sagte.

Als Reaktion auf den Angriff entließ die Regierung die Chefs der Polizei und des nationalen Nachrichtendienstes. Erst vor zwei Wochen waren beim bislang schwersten Anschlag in der Geschichte des ostafrikanischen Landes mehr als 350 Menschen getötet worden.

Am Samstag hatten Mitglieder der radikal-islamischen Al-Shabaab-Miliz in der Nähe des Hotels Nasahablood 2 zwei Autobomben gezündet. Bewaffnete Islamisten stürmten das bei Politikern und Regierungsmitarbeitern beliebte Hotel. Ein ehemaliger Regierungsbeamter und ein hochrangiger Polizeioffizier wurden getötet, 30 Menschen wurden lokalen Medienberichten zufolge gerettet. Erst nach zehn Stunden endete die Belagerung. Während der Besetzung der Hotels habe sich einer der Milizkämpfer in die Luft gesprengt, sagte Mohamed Dahir von der örtlichen Polizei.

Präsident Mohamed Abdullahi Mohamed sagte, seine Regierung werde den Terroristen trotzen. Der Anschlag werde sie nicht davon abhalten, gegen Al-Shabaab vorzugehen. „Ich teile die Trauer der Familien und Freunde angesichts dieser neuen tödlichen Attacke hier in Mogadischu“, sagte er.

Erst Mitte Oktober hatte sich ein Selbstmordattentäter in einem Lastwagen an einem der belebtesten Verkehrsknotenpunkte in Mogadischu in die Luft gesprengt. Mehr als 350 Menschen wurden getötet. Die Regierung machte auch für diese Tat Al-Shabaab verantwortlich. Der Präsident versprach nach dem verheerenden Anschlag, Al-Shabaab zu zerschlagen. Die mit der Terrororganisation Al-Kaida verbündete Gruppe will in Somalia einen sogenannten Gottesstaat errichten.

dpa

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