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Brennpunkte Aigner soll Ministerin in Bayern werden
Nachrichten Brennpunkte Aigner soll Ministerin in Bayern werden
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15:15 25.09.2013
Wird womöglich ein neu gezimmertes Superministerium übernehmen: Ilse Aigner. Foto: Peter Kneffel/Archiv
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München

Nach den Triumphen bei der Bayern- und Bundestagswahl sortiert Horst Seehofer sein Personal. Erst einmal in München: Da soll „Kronprinzessin“ Ilse Aigner einen wichtigen Ministerposten übernehmen.

Erwartet wird demnach, dass die Oberbayerin in München ein neu gezimmertes Superministerium übernimmt: ein um zusätzliche Kompetenzen erweitertes Wirtschaftsministerium. Beispielsweise könnten dort die Zuständigkeiten für Energiewende und Energiepolitik gebündelt werden. Das verlautete übereinstimmend aus CSU-Fraktionskreisen. Noch vergangene Woche war Aigner in der CSU als klare Favoritin für den Fraktionsvorsitz gehandelt worden.

Auch Aigner selbst habe jetzt die klare Präferenz, Ministerin werden zu wollen, hieß es. Denn die Rückeroberung der absoluten Mehrheit der CSU bedeute ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten für das Kabinett. Aigner selbst hatte sich in den vergangenen Wochen nie zu ihren Präferenzen - Ministerin oder Fraktionschefin - geäußert.

Neuer Fraktionsvorsitzender soll nach Angaben aus CSU-Kreisen der bisherige Staatskanzleichef Thomas Kreuzer werden. Der Schwabe, der schon einmal Vize-Fraktionschef war, war neben Aigner zuletzt immer wieder als zweiter Favorit für den Spitzenposten gehandelt worden. Finanzminister Markus Söder soll seinen Kabinettsposten behalten.

Die CSU-Fraktion kommt am Nachmittag zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Parteichef und Ministerpräsident Horst Seehofer hatte angekündigt, dass er Personalentscheidungen erst in der kommenden Woche bekanntgeben will. Sein neues Kabinett solle Mitte Oktober feststehen, hatte er am Montag erklärt.

Die CSU hatte bei der Landtagswahl am 15. September die absolute Mehrheit in Bayern zurückerobert. Deshalb hat Seehofer bei den neuen Ressortzuschnitten und Personalentscheidungen freie Hand. Die FDP hatte zwei Minister und einen Staatssekretär gestellt.

dpa

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