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Brennpunkte Alle 16 Bundesländer in den großen Ferien
Nachrichten Brennpunkte Alle 16 Bundesländer in den großen Ferien
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07:22 28.07.2017
Autofahrer im Stau auf der A2. Mit dem Ende des Schuljahres in Bayern haben ab heute alle 16 Bundesländer ein paar Tage lang gleichzeitig Sommerferien. Quelle: Julian Stratenschulte
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München/Berlin

Mit dem Ende des Schuljahres in Bayern haben alle 16 Bundesländer ein paar Tage lang gleichzeitig Sommerferien. Am nächsten Donnerstag (3. August) müssen Schüler in Bremen und Niedersachsen aber schon wieder in die Schule.

Im vergangenen Jahr überschnitten sich die Sommerferien in ganz Deutschland ebenfalls nur ein paar Tage, 2015 dagegen knapp zwei Wochen. In Bayern geht die Schule erst Mitte September wieder los.

Seit Mitte der 60er Jahre wechseln sich die Bundesländer mit den Sommerferien ab. Beschlossen wird das in der Kultusministerkonferenz. Das System soll den Reiseverkehr entlasten und einen Ausgleich unter den Ländern schaffen. Frühester Sommerferien-Tag ist demnach der 20. Juni, spätester der 13. September.

In einem Zeitraum von etwa 85 Tagen haben Schüler - gestaffelt nach Bundesländern - mindestens sechs Wochen lang am Stück frei.

Die 16 Bundesländer sind in fünf Gruppen aufgeteilt, um jeweils eine möglichst gleich große Zahl von Menschen einzubeziehen. So haben zum Beispiel Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland immer gleichzeitig Sommerferien. Baden-Württemberg und Bayern haben immer zuletzt frei. Der Grund dafür laut Kultusministerkonferenz: Die Schüler in diesen Ländern sind am längsten in den Pfingstferien.

Der versetzte Ferienstart soll verhindern, „dass die erholungssuchende Bevölkerung jeweils zur gleichen Zeit den Urlaub antritt“, wie es bei der Kultusministerkonferenz heißt. Die Befürchtung: Andernfalls wären die Straßen verstopft und Unterkünfte in Feriengebieten knapp. Die Tourismusindustrie freut es, wenn die Urlaubsnachfrage auf einen breiten Zeitraum verteilt ist.

Der ADAC erwartet in Bayern pünktlich zum letzten Schultag das alljährliche Verkehrschaos auf den Autobahnen Richtung Süden. Der ADAC rechnet ab dem Nachmittag nicht nur an einer der zahlreichen Baustellen und den Grenzübergängen mit vielen Staus und Behinderungen in Richtung Österreich und Italien.

dpa

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