Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Auch Philippinen drohen mit Austritt aus Weltstrafgericht
Nachrichten Brennpunkte Auch Philippinen drohen mit Austritt aus Weltstrafgericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:48 18.11.2016
Anzeige

Manila (dpa) – Nach mehreren afrikanischen Staaten drohen nun auch die Philippinen mit dem Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Er überlege, die Mitgliedschaft zu kündigen, sagte Präsident Rodrigo Duterte.

„Warum? Weil diese schamlosen Leute nur auf kleine Länder wie unseres draufhauen“, sagte er in Manila vor der Abreise zum Gipfeltreffen der Pazifik-Anrainerstaaten (APEC) in Peru.

Mehrere afrikanische Länder haben ihren Austritt erklärt. Russland war zwar nie Mitglied, doch Präsident Wladimir Putin zog die bereits geleistete Unterschrift unter den Grundlagenvertrag auch zurück. Die USA, China und Israel sind auch keine Vertragsstaaten.

Ein Ankläger des Gerichts in Den Haag hatte Duterte im Oktober gewarnt, er riskiere wegen seines blutigen Kampfes gegen die Drogenkriminalität eine Anklage. Seit Dutertes Amtsantritt im Juni sind mehr als 3000 mutmaßliche Drogendealer umgekommen, viele davon bei Polizeieinsätzen. Duterte hat die Devise ausgegeben, mit Dealern kurzen Prozess zu machen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Putschversuch, Ausnahmezustand, massenweise Entlassungen und Festnahmen - die Ereignisse in der Türkei haben Straßburg erreicht. Das Menschenrechtsgericht macht die Sache kurz.

18.11.2016

Mehrere Dutzend Demonstranten sind in Brasiliens Abgeordnetenkammer eingedrungen und haben dort drei Stunden lang den Plenarsaal besetzt.

17.11.2016

Der US-Soldat André Shepherd wirft Amerika Kriegsverbrechen im Irak vor. Um sich daran nicht beteiligen zu müssen, desertierte er und beantragte Asyl in Deutschland. Ohne Erfolg - doch aufgeben wollen Shepherd und seine Unterstützer noch nicht.

17.11.2016
Anzeige