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Brennpunkte Ausländische Kriegsparteien im Syrien-Krieg
Nachrichten Brennpunkte Ausländische Kriegsparteien im Syrien-Krieg
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00:13 16.10.2016
Eine russische Suchoi Su-35 in Syrien. Quelle: dpa
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Damaskus

Ein Überblick über die wichtigsten Parteien:

DIE USA UND DER WESTEN: Washington führt den Kampf gegen den IS an der Spitze einer internationalen Koalition aus mehr als 60 Staaten, darunter Länder wie Großbritannien, Südkorea und Jordanien. Kampfjets fliegen täglich Angriffe, auch US-Spezialeinheiten sind im Einsatz. Deutschland stellt unter anderem sechs Tornados für Aufklärungsflüge.

RUSSLAND: Seit September 2015 fliegt auch Russlands Luftwaffe Angriffe in Syrien. Sie richten sich gegen den IS ebenso wie gegen Rebellen, die mit dem IS verfeindet sind. Moskau unterstützt das syrische Regime - mittlerweile auch mit Spezialkräften am Boden.

DER IRAN UND DIE HISBOLLAH: Teheran ist der vielleicht treueste Unterstützer des Assad-Regimes. Iraner kämpfen an der Seite der syrischen Soldaten. Auch die von Teheran finanzierte Schiitenmiliz Hisbollah aus dem Libanon ist in Syrien im Einsatz.

SAUDI-ARABIEN: Das Königreich ist ein wichtiger Unterstützer von Rebellen und fordert den Sturz von Syriens Präsident Baschar al-Assad. Saudi-Arabien geht es darum, den iranischen Einfluss zurückzudrängen. Der Iran ist der saudische Erzrivale im Nahen Osten.

TÜRKEI: Die Türkei will eine größere Selbstbestimmung der Kurden in Nordsyrien verhindern. Im August 2016 flog die Türkei Luftschläge gegen Rebellen und IS-Stellungen und drang mit Panzern auf syrisches Gebiet vor.

ISRAEL: Syrien und sein Nachbarland befinden sich rechtlich gesehen immer noch im Kriegszustand. Gelegentlich finden - meist nach syrischem Artilleriefeuer - Schusswechsel an der Grenze statt. Die israelische Luftwaffe fliegt zudem Angriffe auf Hisbollah-Kämpfer in Syrien.

dpa

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