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Außenpolitische Patzer von US-Präsidentschaftskandidaten

Wahlen Außenpolitische Patzer von US-Präsidentschaftskandidaten

Patzer von US-Politikern in der Außenpolitik haben Tradition. Auch Kandidaten für das mächtigste politische Amt der Welt leisteten sich des öfteren schon undiplomatische Äußerungen.

Berlin. Patzer von US-Politikern in der Außenpolitik haben Tradition. Auch Kandidaten für das mächtigste politische Amt der Welt leisteten sich des öfteren schon undiplomatische Äußerungen.

BARACK OBAMA: Der Amtsinhaber verwechselte während seiner Kandidatur im Mai 2008 die Konzentrationslager Buchenwald und Auschwitz. Er gab an, dass sein Großonkel als US-Soldat an der Befreiung von Auschwitz beteiligt gewesen sei. Tatsächlich hatten sowjetische Verbände Auschwitz befreit. Obamas Wahlkampfteam korrigierte, er habe mit seiner Aussage das KZ in Buchenwald gemeint.

MITT ROMNEY: Obamas gegenwärtiger Herausforderer patzte ebenfalls auf außenpolitischer Bühne. Mit dem Satz „Jerusalem ist die Hauptstadt Israels“ sorgte er auf seiner Israel- und Europareise für Verstimmung unter Palästinensern und in der arabischen Welt. Zudem zog er Vorwürfe von Rassismus auf sich, als er bei einer Spendengala den größeren Wohlstand der Israelis im Vergleich zu den Palästinensern auf kulturelle Gründe zurückführte. Die israelische Besatzung erwähnte er mit keinem Wort.

In London erntete Romney Kopfschütteln britischer Offizieller, als er sich kritisch zur Organisation der Olympischen Spiele äußerte, bevor diese begonnen hatten. Es gebs „beunruhigende Zeichen“, ob Großbritannien in der Lage sei, ein Ereignis dieser Größenordnung auszurichten, hatte er dem TV-Sender NBC gesagt.

Versprecher oder nicht: Mit einer geografischen Äußerung sorgte Romney bei der letzten TV-Debatte für Verwirrung. „Syrien ist Irans einziger Verbündeter in der Arabischen Welt. Es ist seine Verbindung zum Meer“, sagte er. Was Romney dabei ausblendete: Der Iran hat eine hunderte Kilometer lange Küste zum Persischen Golf und Arabischen Meer. Und er grenzt nicht an Syrien.

SARAH PALIN: Die erzkonservative Republikanerin war im Wahlkampf 2008 als Vize für Obamas Gegenkandidaten John McCain aufgeboten. Von ihrem Haus im heimischen Alaska könne sie Russland sehen, begründete die Ex-Gouverneurin des nördlichsten US-Bundesstaates ihre außenpolitische Kompetenz. Das Zitat wurde zu einem geflügelten Wort im Rennen ums Weiße Haus. Rasch korrigiert wurde sie von McCain, nachdem sie Vorstöße der in Afghanistan stationierten US-Soldaten nach Pakistan befürwortet hatte, um dort Terroristen zu jagen.

JOHN MCCAIN: Er zeigte sich ebenfalls nicht frei von unbedachten Äußerungen. Im April 2007 auf den Iran angesprochen, antwortete er ironisch singend: „Kennen Sie den alten Beach-Boys-Song? Bomb Iran? Bomb bomb bomb, bomb bomb Iran“ (statt „Ba ba ba, Barbara Ann“).

HILLARY CLINTON: Auch die derzeitige US-Außenministerin war im Wahlkampf auf außenpolitischem Terrain nicht immer sicher. Den Iran warnte sie in einem TV-Interview vor einem Angriff auf Israel mit der Drohung, die Iraner „komplett auslöschen“ zu können.

Während eines TV-Duells mit Barack Obama um die Präsidentschaftskandidatur fragte der Moderator die Frau von Ex-Präsident Bill Clinton, ob sie den designierten Nachfolger Wladimir Putins als russischen Präsidenten kenne. In ihrer Antwort stolperte sie dann über die Aussprache des Namens von Dmitri Medwedew: „Med, äh äh - Med - äh - Meddewedde, Medeveder, wie auch immer, ja“.

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