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Autofahrer fliehen vor der Polizei: vier Tote

Geisterfahrer kommt ums Leben Autofahrer fliehen vor der Polizei: vier Tote

Schnell weg, dachten sich gleich zwei Autofahrer am Wochenende. Sie flohen vor der Polizei. Die traurige Bilanz: vier Tote.

Berlin. Bei zwei Verfolgungsjagden sind am Wochenende vier Menschen auf deutschen Straßen gestorben. In Nordrhein-Westfalen wendete ein 47-jähriger Autofahrer auf der Flucht vor der Polizei auf der Autobahn und stieß mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.

Im Raum Hannover kamen zwei junge Erwachsene von der Straße ab, als sie einer Polizeistreife davonrasten.

Der 47-Jährige in Nordrhein-Westfalen hatte am frühen Sonntagmorgen ohne gültige Fahrerlaubnis eine Polizeikontrolle durchbrochen und versucht, auf der Autobahn 3 zu entkommen, wie die Polizei mitteilte. Als die Polizei das Auto nach zwei Kilometern überholte und sich davor setzen wollte, schaltete der Fahrer das Licht aus, bremste, wendete und raste als Falschfahrer in Richtung Köln.

Kurz danach stieß er mit seinem Auto bei Langenfeld frontal mit dem Wagen eines 29-Jährigen zusammen. Beide Fahrer starben. Der Führerschein des Falschfahrers war bis 2018 gesperrt. Ob das der Grund für die folgenschwere Flucht war, war zunächst nicht geklärt.

Im Raum Hannover war am frühen Sonntagmorgen der Wagen eines 19-Jährigen und seiner 20 Jahre alten Beifahrerin einer Polizeistreife wegen überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen, wie die Polizei in Hannover mitteilte. Der Fahrer ließ sich aber nicht stoppen und gab Gas. In einer Kurve verlor er die Kontrolle über den Wagen, kam von der Straße ab, touchierte ein Geländer und rammte einen Baum. Fahrer und Beifahrerin starben noch am Unfallort.

Bereits am Samstag war ein sechs Jahre altes Mädchen bei einem Verkehrsunfall in Hessen um Leben gekommen. Die 34-jährige Mutter war mit ihrem Wagen ins Schleudern gekommen und seitlich mit einem entgegenkommenden Wagen kollidiert, wie die Polizei mitteilte.

Bei Moers in Nordrhein-Westfalen wurden am Samstag zudem ein 16-Jähriger und eine 13-Jährige von einem Auto erfasst. Der Junge starb den Angaben zufolge, das Mädchen wurde lebensgefährlich verletzt. Die Jugendlichen hatten die Straße an einer Fußgängerfurt mit Ampel überquert. Die Unfallursache war zunächst nicht geklärt.

dpa

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