Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Berliner Lehrerin scheitert mit Klage gegen Kopftuchverbot
Nachrichten Brennpunkte Berliner Lehrerin scheitert mit Klage gegen Kopftuchverbot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:40 14.04.2016
Anzeige
Berlin

Das Kopftuchverbot für Berliner Lehrerinnen an allgemeinbildenden Schulen ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichts rechtens. Damit scheiterte die Klage einer abgelehnten Lehramts-Bewerberin gegen das Land Berlin.

Die junge Frau hatte sich diskriminiert gesehen und geltend gemacht, sie sei wegen ihres Kopftuchs nicht als Grundschullehrerin eingestellt worden. Sie wollte eine Entschädigung erstreiten.

Das Gericht folgte ihren Argumenten nicht. Das Berliner Neutralitätsgesetz behandele alle Religionen gleich, sagte Richter Andreas Dittert. Danach dürften Lehrer, Polizisten und Justizbedienstete keine religiösen Symbole oder Kleidungsstücke tragen.

Die angehende Lehrerin hätte zudem das Angebot annehmen können, an einer berufsbildenden Schule zu unterrichten, wo das Kopftuchverbot nicht gilt. Ihre Anwältin kündigte an, eine Berufung gegen das Urteil zu prüfen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Genau vor zwei Jahren verschleppten Terroristen der Boko Haram mehr als 200 Schülerinnen. Seitdem gab es von den Mädchen keine Spur. Jetzt soll ein neues Video einige von ihnen lebend zeigen.

15.04.2016
Brennpunkte Linke wirft de Maizière „Hetzkampagne“ vor - Überwiegende Mehrheit der Flüchtlinge nimmt Integrationskurse wahr

Die überwiegende Mehrheit der Einwanderer, die zur Teilnahme an einem Integrationskurs verpflichtet werden, kommt dieser Pflicht auch nach.

14.04.2016

Ist das mysteriöse Zika-Virus für Schädelfehlbildungen und andere gravierende Gesundheitsprobleme verantwortlich? Seit langem suchen Forscher nach einem Beweis - nun liegt er vor.

14.04.2016
Anzeige