Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Brennpunkte Bund kassiert dank Ökostrom-Umlage mehr Steuern
Nachrichten Brennpunkte Bund kassiert dank Ökostrom-Umlage mehr Steuern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:30 22.10.2013
Anzeige
Berlin

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist Nutznießer der auf einen Rekordwert steigenden Ökostrom-Umlage. Denn dadurch steigen die Mehrwertsteuereinnahmen im Strombereich, wie eine Berechnung der Deutschen Presse-Agentur ergab.

Bei einem jährlichen Stromverbrauch in privaten Haushalten von derzeit 139 Terawattstunden und 1,19 Cent Mehrwertsteuer auf künftig 6,240 Cent Umlage summieren sich die Mehrwertsteuereinnahmen aus diesem Posten 2014 auf rund 1,65 Milliarden Euro. Bisher sind es rund 1,4 Milliarden Steuereinnahmen durch die Umlage. Daher fordert etwa die SPD, die Stromsteuer, die weiterer Bestandteil des Strompreises ist, entsprechend zu senken.

Allerdings sparen die Bürger dafür in der Regel an anderer Stelle, so dass unter Strich diese Entwicklung nicht insgesamt zu höheren Einnahmen für den Staat führen muss. Bezieht man in die Rechnung unter anderem noch die nicht von Rabatten profitierenden Unternehmen ein, sind die Einnahmen noch weit größer. Der nicht-privilegierte Stromverbrauch beträgt derzeit rund 382 Terawattstunden, was 2014 Mehrwertsteuereinnahmen von 4,5 Milliarden Euro ausmachen könnte.

Mehrwertsteuereinnahmen dank der EEG-Umlage seit 2003

Stromverbrauch in Deutschland, S.24

Übersicht Steuereinnahmen

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Genf dpa) - Der Iran hat bei den Atomverhandlungen in Genf einen neuen Vorschlag vorgelegt. Dies bestätigten Sprecher der Islamischen Republik sowie der internationalen Verhandlungsgruppe.

15.10.2013

Genf dpa) - Der Iran hat zu den Atomverhandlungen in Genf einen neuen Vorschlag mitgebracht. Dies bestätigten die Sprecher der Islamischen Republik sowie der internationalen Verhandlungsgruppe.

15.10.2013

Nach einer tödlichen Messerattacke auf seine hochschwangere Freundin hat der mutmaßliche Mörder sich vor Gericht auf totalen Gedächtnisverlust berufen.

15.10.2013
Anzeige