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Brennpunkte Bundeskanzlerin Merkel im Internet-„Neuland“
Nachrichten Brennpunkte Bundeskanzlerin Merkel im Internet-„Neuland“
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22:53 26.06.2013
Das Internet ist für uns alle Neuland» - mit diesem Satz hat sich Bundeskanzlerin Merkel viel Häme im Netz zugezogen. Foto: Stefan Puchner
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Berlin

. Nutzer des Online-Netzwerkes Twitter griffen die Bemerkung hundertfach auf. Das Schlagwort „#Neuland“ wurde zum meistdiskutierten Begriff auf Twitter in Deutschland.

„So ähnlich müssen sich die Indianer gefühlt haben, als Kolumbus bei ihnen "Neuland" entdeckte“, schrieb eine Twitternutzerin. „Ich bin bloß mißtrauisch, weil das #Neuland schon bevölkert ist. Wieviele sind wir? Zwei Milliarden? Wahrscheinlich alles Terroristen“, witzelte ein anderer Nutzer. Innerhalb von Minuten tauchte ein Twitterprofil unter dem Namen „NeulandInternet“ auf, das Sätze wie „Wenn ich mal groß bin, will ich Kanzlerin von Neuland sein“ ins Netz schickte.

Auch politische Gegner von Merkel versuchten, die Gelegenheit zu nutzen. „Also ich fühle mich in diesem #Neuland eigentlich meistens ganz wohl“, twitterte Sigmar Gabriel. Der SPD-Vorsitzende hatte Twitter im Mai 2012 für sich entdeckt und beantwortet seitdem dort regelmäßig Bürgerfragen. Die Piratenpartei verbreitete als Antwort auf die Merkel-Bemerkung einen Link zu ihrem Wahlprogramm.

Anderen Netz-Anwendern gingen die Witze schnell auf die Nerven. „Genug über Neuland gelacht? Dann erklärt mir ihr Alleswisser doch mal fix den Euro-Rettungsfonds“, schrieb ein Nutzer. Und ein anderer verteidigte die Kanzlerin: „So schnell, wie sich das Internet entwickelt, kann man im Netz fast jeden Tag wirklich Neuland betreten“.

Die Bundeskanzlerin ist im Gegensatz zu US-Präsident Barack Obama selbst nicht auf Twitter vertreten, sondern überlässt das Twittern ihrem Regierungssprecher Steffen Seibert (@RegSprecher). Seibert griff am Mittwochabend für seine Chefin in die Neuland-Diskussion ein: „Worum es der Kanzlerin geht - Das Internet ist rechtspolitisches Neuland, das spüren wir im polit. Handeln täglich“, twitterte der „RegSprecher“.

Twitterprofil «NeulandInternet»

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dpa

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