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Brennpunkte China will sich stärker gegen NSA-Spionage schützen
Nachrichten Brennpunkte China will sich stärker gegen NSA-Spionage schützen
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16:45 30.10.2013
Beunruhigt beobachten China und weitere asiatische Länder die Entwicklungen der NSA-Affäre, die vor Monaten durch ein Interview des Whistleblowers Edward Snowden bekannt geworden war. Foto: Jerome Favre/Archiv
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Peking

China will sich nach den Enthüllungen um Spähaktionen des Geheimdienstes NSA besser schützen. „Wir werden notwendige Schritte unternehmen, um die Sicherheit unserer Informationen zu gewährleisten“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying.

Die Volksrepublik sei über die immer neuen Enthüllungen besorgt und verfolge die Entwicklungen mit großer Aufmerksamkeit, sagte Hua Chunying. Ob China selbst auch im großen Stil Spähaktionen im Ausland organisiere, wollte sie nicht kommentieren. Die USA hatten dem Land mehrfach Spionage vorgeworfen.

In Indonesien wurde die vermutete Spionage durch die US-Botschaft in Jakarta scharf kritisiert. „Indonesien könnte die Existenz von Überwachungseinrichtungen in der US-Botschaft nicht hinnehmen“, sagte Außenminister Marty Natalegawa am Mittwoch. 

Er bezog sich auf einen Bericht der australischen Zeitung „Sydney Morning Herald“, wonach die USA Telefone und andere Kommunikation in Gastländern in Asien von elektronischen Überwachungsstationen auf dem Botschaftsgelände aus abhören. „Wenn sich das bestätigt, ist das eine Verletzung diplomatischer Normen, und es widerspricht dem Geist der Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern“, so Natalegawa.

dpa

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