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Brennpunkte Chronologie: Was seit der Bundestagswahl geschah
Nachrichten Brennpunkte Chronologie: Was seit der Bundestagswahl geschah
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23:01 24.10.2013
Die deutsche Fahne auf der Dachterasse des Reichstagsgebäudes in Berlin. Foto: Wolfgang Kumm
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Berlin

Union und SPD wollen Gespräche über eine große Koaliiton beginnen. Was seit der Wahl geschah - eine Chronologie:

22. September: Bei der Bundestagswahl holt die Union 41,5 Prozent der Stimmen. Die SPD erreicht 25,7 Prozent, die Linke 8,6 Prozent, die Grünen kommen auf 8,4 Prozent. Die FDP ist mit 4,8 Prozent draußen.

23. September: Die Grünen-Parteivorsitzende Claudia Roth und Fraktionschefin Renate Künast kündigen ihren Rückzug an, einen Tag später auch der Co-Fraktionsvorsitzende und Bundestags-Spitzenkandidat Jürgen Trittin.

24. September: Die Unionsfraktion wählt Volker Kauder erneut zu ihrem Vorsitzenden. Frank-Walter Steinmeier bleibt Chef der SPD-Bundestagsfraktion.

27. September: Der SPD-Parteikonvent mit rund 200 Delegierten billigt Sondierungsgespräche mit der Union für eine große Koalition.

4. Oktober: Vertreter von CDU, CSU und SPD kommen zu einer ersten Sondierungsrunde zusammen.

8. Oktober: Die Abgeordneten der aus dem Parlament gewählten FDP treffen sich zur letzten Fraktionssitzung. Die Grünen wählen Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter als neue Fraktionsspitze.

9. Oktober: Gregor Gysi wird erneut zum Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der Linken gewählt. „Erste Stellvertreterin“ wird die Parteilinke Sahra Wagenknecht.

10. Oktober: Union und Grüne treffen sich zu einem ersten Sondierungsgespräch.

11. Oktober: Kanzlerin Angela Merkel (CDU), der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel und CSU-Chef Horst Seehofer treffen sich im Kanzleramt, um ihre zweite Sondierungsrunde vorzubereiten.

14. Oktober: Eine zweite Sondierungsrunde von Union und SPD erweist sich als sehr schwierig. Nach acht Stunden prägen offensichtlich Differenzen die Stimmung.

17. Oktober: Die Spitzen von Union und SPD entscheiden, ihren Parteigremien Verhandlungen über eine große Koalition zu empfehlen.

dpa

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